Hamburger Importeur: ''Doppelte Volumina aus Peru im Vergleich zum Vorjahr''

Schwacher Absatz und Überangebote prägen den aktuellen Traubenmarkt

Ein ziemlich schwacher Absatz und zunehmender Preisdruck prägen den aktuellen Traubenmarkt im Dezember. Bis zur ersten Dezemberwoche wurden die Abladungen noch ziemlich flott vermarktet, momentan sei der Bedarf aber rückläufig. Der Hamburger Importeur ABC Fresh GmbH äußert die Hoffnung, dass die Abverkäufe bis zum Wochenende wieder etwas ankurbeln.

Mühseliger Markt
Außer dem ausbleibenden Winterwetter und den zu großen Bestellungen seien einige langfristige Tendenzen deutlich bemerkbar „Wegen der Sanktionen bzw. der hohen Zölle auf amerikanische Ware in China ist der Markt in der USA voll mit eigener Ware und man braucht deshalb keine Import-Trauben aus Peru. Das hat zur Folge dass große Mengen peruanische Trauben nach Europa kommen: Das heißt, wir bekommen im Endeffekt die doppelte Volumina im Vergleich zum Vorjahr. Der Markt ist deutlich unter Druck bzw. der Absatz ist verhältnismäßig schwach“, lautet die Zwischenbilanz des Importeurs.

Aktuell bewegen die Preise der peruanischen Ware sich im Verkauf zwischen 1-3 Euro unter dem Vorjahresniveau. Auch Namibia ist derzeit am Markt: Deren Preise sowie Qualität seien in etwa ähnlich. „Der einzige Unterschied ist letztendlich die Varietät. Der Bedarf ist allerdings je nach Verfügbarkeit ausgeglichen.“

Differenzierung & Sortenvielfalt
Nichtsdestotrotz seien Erzeuger in beiden Anbaugebieten gerade dabei neue Traubenvarietäten einzuführen. „Der Hauptkonsum hier in Deutschland umfasst aber weitgehend die gängigen, vorwiegend kernlosen Sorten. Auf den Großmärkten gibt es vereinzelt noch Kunden die eine neue Sorte ins Sortiment aufnehmen um sich differenzieren zu können. Ein Beispiel einer derartigen Varietät die derzeit gut ankommt ist Sweet Globe, Autum Crisp, Sweet celebration und Cotton Candy, die sowohl in Peru als auch Namibia erzeugt wird. Es wird eine Weile dauern bevor die Sorte sich tatsächlich etabliert hat.“

Parallel am namibischen Saisonsende, werden erwartungsgemäß Mitte Januar die ersten Hauptmengen von Trauben aus Indien in Europa eintreffen. Bis dahin hoffe man dennoch, dass das Weihnachtsgeschäft sich noch einigermaßen ankurbeln wird. „Wir gehen davon aus, dass die Abverkäufe bis Weihnachten allmählich in die Höhe gehen. Bei den Mangos, Ingwer und Physalis ist bereits ein steigender Bedarf zu bemerken, dessen Anteil sei aber marginal gegenüber dem der herkömmlichen Exoten. Beim Ananas – den wir aus verschiedenen Herkünften beziehen – ist die Nachfrage noch relativ schwach. Das wird sich erwartungsgemäß aufs Wochenende konzentrieren“.

Steigender Bio-Anteil
Die ABC Fresh GmbH wurde 2012 gegründet und bietet eine breit gefächerte Produktpalette von Exoten und Südfrüchten. Beliefert werden Absatzmärkte in ganz Europa sowie dem Nahen Osten. Zur effizienten Warenbeschaffung und Vermarktung steht eine eigenständige Niederlassung (ABC Fresh B.V.) im niederländischen Westland zur Verfügung. Nennenswert ist auch der Biobereich (u.a. Ingwer, Mango, Kurkuma, Hokkaido-Kürbis, Äpfel, Granatäpfel) der sich mittlerweile auf ca. 15 Prozent des Gesamtangebotes beläuft.

Weitere Informationen:
ABC Fresh GmbH
Lippeltstr. 1, 20097 Hamburg
T: +49 (40) 30 70 96 80
F: +49 (40) 30 70 96 89
M: info@abcfresh.de 
W: www.abcfresh.de  

Büro Westland
ABC Fresh BV
Jogchem van der Houtweg 7-9,
2678 AG De Lier, Niederlande
T: +31 (0) 850580065
F: +31 (0) 850580069


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