BLE-Marktbericht KW 48/18:

Kleinfruchtige Zitrus: Nachfrage gesteigert und Qualität verbessert

Bei den Clementinen dominierte Spanien. Italien schickte einige Abladungen, Griechenland und Portugal sehr wenige. Punktuell komplettierten marokkanische Artikel das Sortiment, welche indes hinsichtlich Größe, Geschmack und Aussehen nicht restlos überzeugten und daher nicht vollständig platziert werden konnten. Bei den Satsumas rundeten türkische Importe das von Spanien geprägte Angebot ab. Mandarinen hatten sich aus dem Handel verabschiedet.

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Generell beschleunigte sich die Unterbringung, da sich zum einen die Nachfrage steigerte und sich zum anderen die Qualität der Produkte verbesserte. Infolge einer ausgedehnten Verfügbarkeit mussten die Vertreiber ihre Aufrufe aber dennoch oftmals senken. In Hamburg verteuerten sich unterdessen Offerten im Netz und mit Blatt. Hier generierten 1,5-kg-Jutebeutel in der Voradventszeit eine rege Beachtung. In Berlin beeinträchtigten im Segment der Clementinen riesige Mengen an Rückläufern aus dem LEH zu 0,25 € je 1-kg-Netz die Abwicklung am Markt.

Äpfel
Die Versorgung war reichlich. Insgesamt zeigte sich das Interesse durchaus positiv. Kleine rote Früchte waren zu Dekorationszwecken mancherorts dank ihres niedrigen Preises recht beliebt.

Birnen
Italien prägte mit Santa Maria und Abate Fetel die Szenerie. Generell herrschte ein ruhiges Treiben vor. Verfügbarkeit und Nachfrage hielten sich halbwegs die Waage. Daher bewegten sich bei einem steten Verkauf die Preise kaum.

Tafeltrauben
Die brasilianischen und peruanischen Zuflüsse intensivierten sich immens. Die Qualität überzeugte häufig und die Kunden griffen gerne auf die Partien von der südlichen Hemisphäre zu.

Orangen
Spanien dominierte mit Navelina augenscheinlich das Geschehen. Die Nachfrage hatte sich infolge des herbstlichen Wetters in der Regel gesteigert. Allerdings konnten die Verkäufer dies nicht nutzen, um die Forderungen zu erhöhen, da die Versorgung zu stark anwuchs.

Zitronen
Die Anlieferungen der spanischen Primofiori und türkischen Enterdonato hatten sich im Vergleich zur Vorwoche nicht wesentlich verschoben. Der Umschlag beschleunigte sich örtlich, was auf der kühleren Witterung basierte.

Bananen
Die Märkte waren ausreichend versorgt. Je nach Platz präsentierte sich eine mehr oder minder breite Erzeugnispalette mit vielen einzelnen Marken und Herkünften. Man berichtete in der Regel von einem eher unaufgeregten, aber kontinuierlichen Bedarf.

Blumenkohl
Das Geschäft geriet in Bewegung: Die Zuflüsse aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden schränkten sich augenscheinlich ein, während sich die Bedeutung der italienischen und französischen Partien merklich ausdehnte.

Salat
Eissalat stammte fast ausschließlich aus Spanien; lediglich punktuell gab es daneben noch spärliche einheimische Abladungen. Die Versorgung wuchs an und die Notierungen bröckelten daraufhin an einigen Märkten ab.

Gurken
Spanien und Griechenland beherrschten die Geschäfte. Das nicht besonders stark ausgeprägte Interesse konnte mit Leichtigkeit befriedigt werden. Punktuell waren die Verkäufer gezwungen, ihre Forderungen zu senken, wenn sie größere Bestände vermeiden wollten.

Tomaten
Mit Spanien, Belgien, Italien, Marokko und den Niederlanden bildeten eine Vielzahl von Ländern die Basis des Sortimentes. Die Versorgung verstärkte sich und reichte aus, um den Bedarf zu decken. Die Nachfrage verbesserte sich punktuell.

Gemüsepaprika
Spanien dominierte inzwischen augenscheinlich das Geschehen. Die Notierungen der spanischen, niederländischen und belgischen Artikel zogen oftmals an, was auf einer eingeschränkten Verfügbarkeit gründete.

 


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