Orangenkonsum nimmt weltweit zu

Laut dem kürzlich durch IndexBox veröffentlichten Bericht “World - Oranges - Market Analysis, Forecast, Size, Trends and Insights”, betrug der weltweite Orangenkonsum im Jahr 2017 74 Mio Tonnen. Der Gesamtverbrauch stieg zwischen 2007 und 2017 jährlich um 1,2%. Dieser Trend blieb in diesem Zeitraum mit einigen nennenswerten Schwankungen hier und da ziemlich stabil. 2008 wurde das größte Wachstum gemessen und der Konsum stieg in einem Jahr mit 5%. Der globale Orangenkonsum erreichte im Berichtszeitraum seinen Höhepunkt und es ist wahrscheinlich, dass sich dieses stetige Wachstum kurzfristig fortsetzen wird.

Der Umsatz auf dem globalen Markt belief sich im Jahr 2017 auf 48 Milliarden Euro (Schätzung IndexBox), was einem Anstieg von nicht weniger als 12% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese Zahl bezieht sich auf den Gesamtumsatz der Erzeuger und Importeure (ohne Logistikkosten, Marketingkosten und Einzelhandelsspannen, die im Endverbraucherpreis enthalten sind).

China treibt weltweite Nachfrage an
Im Jahr 2017 waren Brasilien (17 Millionen Tonnen), China (9,5 Millionen Tonnen) und Indien (8 Millionen Tonnen) die Länder mit dem höchsten Orangenkonsum. Zusammengenommen machten diese Länder 46% des gesamten weltweiten Verbrauchs aus.

Von den wichtigsten Abnehmerländern war die Wachstumsrate in China im Zeitraum von 2007 bis 2017 am höchsten (10,6% pro Jahr). In den anderen Ländern war die Wachstumsrate bescheidener. In Bezug auf den Wert (15,8 Milliarden Euro) war China unangefochtener Weltmarktführer. An zweiter Stelle liegt Brasilien (7 Mrd. €), gefolgt von den USA.

Angetrieben durch die steigende Nachfrage nach Orangen in asiatischen Ländern wird dieser Aufwärtstrend in den nächsten acht Jahren anhalten. Dies geht von einer kumulierten jährlichen Wachstumsrate von 0,9% für den Achtjahreszeitraum von 2017 bis 2025 aus, wobei das Marktvolumen im Jahr 2025 auf 81 Millionen steigen wird.

Brasilien dominiert weltweite Produktion immer noch aber China holt schnell auf
Die Länder mit der größten Orangenproduktion im Jahr 2017 waren Brasilien (17 Millionen Tonnen), China (9,3 Millionen Tonnen) und Indien (8 Millionen Tonnen). Zusammen machten diese Länder 46% der gesamten Weltproduktion aus.

Von den größten Produktionsländern verzeichnete China im Zeitraum von 2007 bis 2017 das bemerkenswerteste Wachstum (10,3% pro Jahr), während das Wachstum in den anderen Ländern viel bescheidener ausfiel.

Der positive Trend ist vor allem auf das Wachstum der Erntefläche und einen leichten Anstieg der Hektarproduktion zurückzuführen.

Im Jahr 2017 lag die weltweite Orangenfläche im Durchschnitt bei 4 Millionen Hektar, was in etwa dem Vorjahr entspricht. Im Allgemeinen zeigte Orangensektor einen ziemlich stabilen Trend. Die Hektarerträge stiegen im Zeitraum von 2007 bis 2017 jährlich um durchschnittlich 1,2%. Dieses Muster war ziemlich stabil mit nur wenigen Schwankungen während des analysierten Zeitraums. Im Jahr 2017 erreichte er 19 Tonnen pro Hektar, was einer Steigerung von 2% gegenüber dem Vorjahr entspricht.


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