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Frank Ocampo, Hagé International

“Momentan ist Schralhans Küchenmeister beim Ananas und bei den Limetten”

“Der Limettenmarkt ist schon seit einigen Wochen stabil, während August und September schwierige Monate waren. Die Anfuhr aus Mexiko und Brasilien war wie üblich, keine großen Zahlen. Es gab aber keine hohen Verkaufszahlen und Aktionen”, erzählt Frank Ocampo von Hagé International. Wegen der stabilen Anfuhr aus den beiden Ländern gibt es kaum Knappheiten, sodass die Preise zwischen 5 und 7 Euro schwanken. “Seit Ende des vorigen Monats stehen die Preise mehr unter Druck wegen der etwas größeren Volumen die auf dem Spotmarkt eingetroffen sind. Das ist die Folge des niedrigen Verkaufs in den Programmen und einer etwas größeren Anfuhr aus Mexiko wegen der guten Produktion in Martinez de la Torre.”

Schmalhans ist Küchenmeister
Sogar mit den besseren Auszahlungen in den USA hat das Volumen nach Europa standgehalten. “Brasilien hat traditionsgemäß das Volumen in den letzten Wochen erniedrigt und wir erwarten, dass Ende Oktober die größeren Volumen wieder auf den Markt kommen”, sagt Ocampo. Momentan schwanken die Preise der mexikanischen Limetten um die €5,- und das wird in den kommenden Wochen so bleiben. “Schmalhans ist momentan Küchenmeister in der Produktgruppe, man kann davon leben. Erwartungsgemäß wird der Markt in den kommenden Wochen fast gleichbleiben, falls die Nachfrage zunimmt und die Preise ansteigen werden. Doch dann muss der Markt wieder mit dem brasilianischen Produkt geteilt werden."

"Der Limettenmarkt ist jedes Jahr wieder anders, trotz des kontrollierten Anbau in Brasilien und Mexiko kann man nicht davon ausgehen, dass die Preise und die Anfuhr im nächsten Jahr gleich sein werden. Wenn man den erwarteten Export aus sowohl Brasilien als auch aus Mexiko betrachtet, erwarte ich in den kommenden Wochen keine große Preiszunahme für Limetten”, sagt Frank.

Ananas
“Die erwartete Preiszunahme für Ananas wegen der Streiks in Costa Rica vorigen Monat machte sich nicht bemerkbar. In den letzten Wochen war unter anderen wegen der großen Anfuhr und des schlechten Verkaufs in den Sommermonaten immer Ananas auf Vorrat. Viele Importeure waren wegen der Streiks positiv gestimmt und hofften auf Preise zwischen 9 und 10 Euro auf dem freien Markt. Die Preise waren höchstens €7,50 für die Sortierung 10/9/8, €8,50 für 7/6/5, doch das war es auch. Momentan kommen hier und da doppelte Zahlen auf uns zu. Das ist Handel, der nicht geladen wurde. Deshalb werden die Preise auf dem Markt wieder zwischen 5 und 8 Euro schwanken. Die Ananas mit den niedrigen Preisen ist hauptsächlich altes Obst, dass zusammen mit der neuen Fracht ankommt, oder alter Vorrat”, erzählt Frank.

Überschuss
Die gute, frische Ananas wird kostendeckend bleiben, sowohl in den Programmen, als auch auf dem freien Markt. “Der verzögerte Überschuss wird zu einem nicht reellen Bezugspunkt führen. Es hilft auch nicht dabei einen richtigen Preis auf dem Markt zu bekommen”, sagt der Importeur. Erwartungsgemäß werden die Preise in den kommenden Wochen stabil bleiben. Dieses Jahr ist im Vergleich zu den vorgehenden zwei Jahren sehr schlecht was der allgemeine Verkauf in Europa betrifft. Die hohen Volumen und die niedrige Nachfrage haben dafür gesorgt, dass der Selbstkostenpreis schwer zu realisieren war und dieses Jahr wird es nicht mehr glatt gehen.”

Die Erwartungen für 2019 sehen für Ananas düster aus. Reedereien erhöhen die Preise für ganz Zentralamerika. Das wird die Melonen und die Ananas aus dieser Region beeinflussen. Die Produktion in Costa Rica hat auch zugenommen. “Einige große Erzeuger gehen ungestört mit der Stecklingsvermehrung für neue Plantagen weiter, auch wenn es auf dem Markt keinen Platz mehr gibt. Die Importeure müssen gut aufpassen mit dem, was sie importieren um den Preis in den Programmen kostendeckend zu halten und auf dem freien Markt einen stabilen Preis handhaben zu können. Wenn die Preise €5,- sind, interessiert sich keiner und die Wochen in denen der Preis höher als €10,- Euro ist, werden seltener sein. Dazu kommt, dass Panama in den letzten Wochen auch aktiver ist auf dem Markt. Die Qualität des panamesischen Produktes ist in manchen Fällen sogar besser als die der costa-ricanischen Ananas”, sagt Frank abschließend.

Für weitere Informationen:

Frank Ocampo
Hagé International
Spoorwegemplacement 1
2991 VT Barendrecht
+31(0)180 648 765
F.ocampo@thegreenery.com 
www.hage-international.nl 

 


Erscheinungsdatum:



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