"Sexuelle Belästigung ist landesweit Gesprächsthema. Heute mehr als je zuvor müssen die Arbeitgeber Führungskraft zeigen, ihren Arbeitnehmern gegenüber Verantwortung übernehmen und zivile Arbeitsplätze anbieten in denen jeder Respekt gezollt bekommt," sagte Nancy Sienko, Direktor der EEOC Seattle, in einem Statement.
Laut der EEOC, erlaubte Stemilt dem direkten Supervisor von Heidi Corona sie sexuell zu belästigen. Corona meldete den Vorfall beim Management. Angeblich wurde ihr daraufhin angeboten, dass sie einen schlechter bezahlten Job in der Sortierung übernehmen könne oder weiterhin als Traktorfahrerin unter dem gleichen Supervisor arbeiten könne. Verhalten dieser Art verletzt den Artikel VII des 1964 Civil Rights Act.
Legalnewsline.com zitiert Carmen Flores, EEOC Senioranwältin im Fall: "Frau Corona wollte nur ihren Traktor fahren, eine Position die es für Frauen in dieser Industrie nur selten gibt. Stattdessen wurde sie gezwungen den Job, den sie liebte aufzugeben und eine Gehaltskürzung in Kauf zu nehmen, um Belästigung zu umgehen. Dieses Muster ist viel zu bekannt für Arbeiter in vielen Industrien, wie man auch durch die #MeToo-Bewegung sieht. Wir hoffen, dieser Vergleich sendet eine klare Nachricht, dass die EEOC eine wichtige Ressource im Kampf gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz sein kann."