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Übersicht Weltmarkt Zitronen

Es ist ruhig auf dem Zitronenmarkt. Im Allgemeinen sind Nachfrage und Angebot ausgeglichen und wo das nicht so ist, hat der Handel die Möglichkeit, um beizusteuern. So zum Beispiel geben die spanischen Erzeuger an, dass sie die zweite Hälfte der Fino-Ernte im Auge behalten werden. In Kalifornien werden weniger Zitronen geerntet, aber das verursacht bisher keine Probleme. Der argentinische Sektor hat die Nase voll von den Anforderung der Fruchtfärbung die die US auferlegt, wodurch kein Export auf diesen Markt möglich ist. In China stehen die Preise unter Druck, nachdem viel in Flächenerweiterung investiert wurde, mit als Folge hohe Preise.

Deutscher Zitronenmarkt stabil
Spanische Zitronen dominieren genau wie in vielen anderen europäischen Ländern den Markt. Vor allem die Sorten Fino, Misstonic und Severa werden auf den Großhandelsmärkten gut verhandelt. Danach folgen die türkischen Produkte, obwohl in begrenzter Menge, da das türkische Angebot in dieser Saison etwas enttäuschend ist. Händler Händler geben an, dass Nachfrage und Angebot auf der ganzen Linie gleich laufen. Einige sprechen sogar von leichten Überschüssen. Die Preise bleiben aus diesem Grund nach wie vor stabil und schwanken zwischen 0,32 und 0,40 Euro pro Kg. Spanische Zitrusfrüchte sind im Allgemeinen etwas teurer als im letzten Jahr: es handelt sich hier um einen Anstieg zwischen 10 und 20 Prozent.



VS: Kalifornien erwartet geringere Zitronenernte
Mit dem Ende der mexikanischen und chilenischen Saison in Voraussicht, übernehmen die amerikanischen Zitronen den Markt. Die Nachfrage ist stabil und trotz der geringeren Ernte gibt es genug Volumen in allen Sortierungen. Der Preis ist auf allen Ebenen stabil. Neben dem inländischen Markt mit einer guten Nachfrage, nimmt die Nachfrage aus Ost- und Südostasien zu. Dank der verschiedenen Klimazonen in Kalifornien kann ganzjährig auf diese Märkte exportiert werden.

Der Ertrag in Kalifornien und Arizona ist kleiner. Einem Erzeuger zufolge ist die Hitze eher in diesem Jahr der Grund für die geringere Ernte. Der Handel ist positiv über die Situation. "Wir haben keine Lücke im Markt gesehen, so wie im letzten Jahr", erklärt ein Händler an der Ostküste. Im letzten Jahr entstand eine Lücke zwischen der mexikanischen und kalifornischen Saison. Der Händler ist positiv über die Ernte in dem Staat in diesem Jahr. Sie behauptet sogar, dass die Zitronen für die Industrie beinahe den Anforderungen des Einzelhandels entsprechen.

Argentinische Exporteure ärgern sich über Fruchtfärbungsanforderungen VS
Obwohl der amerikanische Markt für die argentinischen Zitronen offen ist, ist kein Export möglich wegen der Anforderungen an die Fruchtfärbung, die die VS an die Zitronen stellt. Die beiden Länder haben sich geeinigt, dass die Früchte grün-gelblich sein müssen. Die Ernte der Zitronen läuft von April bis September, wenn 90% der Zitronen geerntet werden. In den anderen Monaten des Jahres werden die restlichen 10% geerntet, auch wenn dieser Teil nicht für den Export geeignet ist. Der Farbcode, den die VS und Argentinien für den Export vereinbart haben, wird nur in den Monaten Mai bis Juli erreicht.

"Es gibt niemanden, der diese Saison in die VS exportieren kann, denn niemand hat Zitronen, die den Anforderungen entsprechen", erzählt ein argentinischer Händler. Die Farbe wird bei der Ernte bestimmt. Das Protokoll der VS kam allerdings zu spät für die Ernte in diesem Jahr. 

Obwohl der amerikanische Markt fehlt, gibt es wohl andere Länder, in denen Argentinien die Zitronen vermarkten kann. Mexiko hat im letzten Juli die Grenzen für argentinische Zitronen geöffnet. Europa ist immer noch der größte Abnehmer. 

China: Flächenerweiterung setzt Preise unter Druck
Der Zitronenanbau konzentriert sich in den Regionen Tongnan, nahbei Chongqing, Anyue in der Provinz Sichuan, der Provinz Hainan und Dehong in der Provinz Yunnan. Momentan kommt 80% der Produktion aus Anyue. In den letzten Jahren ist in Folge der Nachfrage, der Preis für Zitronen aus Anyue gestiegen. Vor vier Jahren erreichten die Preise aus Anyue einen Höhepunkt mit einem Durchschnitt zwischen 10 und 20 Yuan (1,51-3,02 Dollar) pro Kilo. Infolgedessen wurde die Fläche erweitert. Im Vergleich zur letzten Saison ist die Fläche stark gestiegen. Das Wetter war stabil, was den Wachstum der Früchte förderte. Letztes Jahr war ein Off-Year für die Zitronen. Dieses Jahr wird laut Erwartungen eine gute Saison. Als Folge des steigenden Importes von Zitronen wurde auch in den Provinzen Yunnan und Chongqing in den Zitronenanbau investiert. Durch die größere Fläche wird der Preis in der kommenden Zeit unter Druck stehen. 

Spanien: mehr kleine Kaliber Primofiori
Die Saison der Primofiori hat in diesem Jahr mit einem etwas größeren Volumen als im letzten Jahr angefangen. Der Mangel an Regen spiegelt sich allerdings in der Größensortierung wieder. Es gibt viele kleinere Kaliber und das wirkt sich auf die Preise aus. Für die Größensortierung 5 stehen die Preise unter Druck durch das größere Volumen. Vorläufig scheint der Preis für die größeren Maße auf einem höheren Niveau zu bleiben, obwohl man auch hier einen abnehmenden Trend feststellen kann. Trotzdessen macht der Handel sich in dieser Saison keine Sorgen über das Volumen Primofiori Zitronen. Der Großteil des Exportes ist für Belgien und Deutschland bestimmt. Frankreich, die Schweiz, die Niederlande, Italien und Polen folgen in der Reihe der Exportmärkte. 

Die spanischen Zitronen haben eine dominante Position auf dem europäischen Markt, da das Volumen aus der Türkei enttäuschend ist. Der Preis liegt durchschnittlich bei 0,36 Euro pro Kilo. Im Dezember startet der zweite Teil der Fino Saison. Erzeuger sind vorsichtig, um die Geschwindigkeit der Ernte an die des Marktes anzupassen. Dass das Obst längere Zeit ohne Folgen an den Bäumen bleiben kann, ist im Vorteil der Erzeuger. 

Belgien: wenig Nachfrage nach Zitronen
Einem belgischen Zitronenhändler zufolge ist der Zitronenhandel derzeit schwach zu nennen. Das Angebot und die Qualität ist genau wie in vorigen Perioden normal. Momentan liegen die Preise von Zitronen in Belgien um die 1,20 Euro und kommen alle Zitronen des Händlers aus Spanien. Jede Woche arrivieren bei dem Händler 10 bis 20 Tonnen Zitronen. Die Nachfrage ist dem Zitronenimporteur zufolge schwach.

Australien schließt die Wintersaison gut ab
Die Zitronen hatten 'Down under' eine erfolgreiche Wintersaison. Das ist vor allem den Export nach China zu verdanken. Der Zitrusexport kam auf eine Rekordhöhe von 377 Mio Dollar in diesem Jahr. Das sind 31 Prozent mehr als im letzten Jahr und zeigt einen wahnsinnigen Kontrast mit den Zahlen aus dem Jahr 2011. Damals wurde das Obst zur Hälfte des Selbstkostenpreises verhandelt.

In den kommenden 10 Jahren wird der Zitronenanbau mit 50% steigen, so schätzt die Branchenorganisation. Die Nachfrage steigt weiterhin durch gesundheitsbewusste Konsumenten, die Zitronen wegen des hohen Vitamin C Gehaltes wählen. In den Sommermonaten gibt es nicht viele Zitronen, dann wird aus der VS und Ägypten importiert, bis zum Start der inländischen Saison im Februar. 

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