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Low Energy Trend auch bei Sandwichpaneele und Firmentüren

Die Kisten werden in den neuen ULO-Zellen hochgestapelt. Die Ernte ist eingeholt und der neue Lagerraum wurde rechtzeitig fertiggestellt. Das Fruchtunternehmen Beck-Weemaes von Sint Gillis Waas in Belgien investierte in zehn neue ULO-Zellen. Die Zellen sind größtenteils für Conference-Birnen gedacht. Das Lager wurde ebenfalls erweitert und es entstand ein neuer Komplex für Saisonarbeiter.

Die vorige Speicherkapazität von 1,6 Millionen war nicht ausreichend. Das Obstunternehmen hat vor kurzem seine Fläche erweitert. "Wir haben zehn Hektar Äpfel und 75 Hektar Conference-Birnen", sagt Micheline Weemaes. Sie führt die Obstfirma seit zwölf Jahren mit ihrem Mann und kümmert sich um den eigenen Verkauf. Der Großteil der Birnen wird außerhalb von Belgien über einen Exporteur verkauft.



Kontinuierliche Isolation
Die zehn neuen ULO-Zellen befinden sich in einem geschlossenen Flur im neuen Teil des Lagers. Die Kälte trifft sie wie tausend Nadelstiche, als Verkaufsberater Bart Hultermans von Roma die große Tür öffnet. Ein breiter Flur erscheint, links und rechts vom Flur befinden sich vier dunkelblaue Türen an den weißen Wänden. Hier wartet die diesjährige Birnenernte auf einen Käufer. Roma baute die Sandwichplatten und Schiebetüren für die Zellen. "Die Türen sind unsere größte Stärke", sagt Bart. "Wir haben eine ständige Isolierung, so dass die Tür zu 100 Prozent luftdicht verschlossen ist."

Das Konzept der Schiebetür hat sich in den letzten 20 Jahren nicht geändert, aber es wurde perfektioniert. Diese neuen Türen sehen aus wie immer, sie werden mit einem großen Griff entriegelt, danach verschiebt sich die schwere Tür nach rechts oder links, wodurch die Kühlzelle geöffnet wird. "Das Konzept hat sich über die Jahre bewährt", sagt Bart. Er erwähnt eine Reihe von Änderungen, die das Gastürenkonzept verbessert haben. "Änderungen an den Türen bedeuten, dass wir jetzt einen Dichtheitsstandard von 0,1 bei der Prüfung erreicht haben. Mit einer Wartung können wir diese Qualität und Dichte auch garantieren und sicherstellen."

Feuerbeständigkeit und Lebensmittelsicherheit
Neu ist die High Care Feuerschutz-Drehtür für klimatisierte Räume. "In der Vergangenheit mussten wir eine Brandschutztür verwenden, die in einer normalen Mauer aus Mauerwerk auf Feuerbeständigkeit getestet wurde. Aber das passiert in klimatisierten Räumen kaum", erklärt Bart. "Wir haben jetzt eine Tür entwickelt, die für 30, 60 oder 90 Minuten feuerresistent ist und sie eignet sich auch für Firmenräume, Kühlhäuser und Tiefkühltruhen. Also mit einem normalen Türgriff. Wir wollen schließlich der Spitzenreiter auf dem Markt sein", fährt Bart fort.



Ein dritter Aspekt, der in den letzten Jahren immer mehr Beachtung fand, auch im Frischwarensektor, ist die Lebensmittelsicherheit. "Die Bar wird immer höher, was eine gute Entwicklung ist", sagt Bart. Es ergeben sich beispielsweise Sandwichelemente und einfach zu reinigende Rahmen. Ein Beispiel sind die neuen Rahmen für Paneele und Türen, für die 'Doppelverglasung' erfunden wurde. Die Glasplatte wird bündig montiert, d.h. beide Seiten sind bündig mit der Plattenwand anstatt oben auf oder in die Wand eingelassen. Aus diesem Grund gibt es kein 'Fensterbrett' und weil die Fenster mit einem einzigen Streifen fertig sind, sind sie leichter zu reinigen.

Nachhaltigkeit und geringerer Energieverbrauch
Weil sich die Wirtschaft erholt, steht mehr Geld für Investitionen zur Verfügung. "Das kann man auf dem Bau sehen, aber wir haben es auch bemerkt", sagt Bart. Eines der Projekte ist ein großes DC in der Nähe von Moerdijk, wo Tiefkühltruhen, Kühlhäuser und 45 Reifekammern gebaut werden. Weitere Projekte befinden sich im Westland und in den Zentralniederlanden. "Wir haben eine Veränderung im Pilzsektor gesehen. Seit Jahren wurden nur Kultivierungszellen gebaut, aber heutzutage werden auch vermehrt Investitionen in die Verarbeitung und Lagerung der Pilze getätigt."

Beim Bau der Kühlhäuser wird der Energieverbrauch bei der Auswahl von Sandwichpaneelen stärker berücksichtigt. "Wir liefern Platten und Türen, mit denen wir luft- und gasdicht bauen können. Deshalb bekommt man aus den Kühlzellen das bestmögliche Endprodukt mit möglichst niedrigen Energiekosten", sagt Bart am Ende. "Wir haben auch eine steigende Nachfrage nach dickeren Platten beobachtet, da diese auch zu einem geringeren Energieverbrauch führen."

Weitere Informationen:
Roma
BartHultermans

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