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Schon 341 Fälle in diesem Jahr

Zusammenkunft, um Solidarität an südafrikanische Bauern zu zeigen

Es wurde dazu aufgerufen Schwarz zu tragen, als Zeichen der Solidarität gegenüber südafrikanischen Bauern. In den letzten fünf Tagen wurden elf Angriffe in Südafrika durchgeführt, welche zum Tod von vier Menschen führte. Seit dem 1. Januar 2017 gab es 341 Übergriffe bei denen 70 Menschen ermordet wurden.


Foto: Andre Potgieter

Justin Chadwick, CEO der Citrus Grower's Association in Südafrika, selbst der Sohn eines Bauern, schrieb in seiner wöchentlichen Kolumne: "Das sind reine Statistiken, sie verstecken das wirkliche Ausmaß, die diese sinnlosen Akte der Gewalt auf die Familien und Gemeinden haben. Farmer sind das Blut dieser Nation; ohne sie hätten wir nichts zu essen, ohne sie würden wir nicht existieren. Wenn diese Farmer nicht sicherstellen würden, dass Lebensmittel verfügbar sind, dann müsste jeder einzelne von uns Stadtmenschen ihre eigenen Lebensmittel anbauen. Abgesehen davon, dass dies unpraktisch wäre, hätten wir auch weniger Zeit uns auf unsere Jobs zu konzentrieren. Die ganze Wirtschaft ist um das System der Bauern herum aufgebaut. Wir müssen diese Gewalttaten stoppen."

"Wo auch immer in der Welt Sie sind, tragen Sie Schwarz um zu zeigen, dass ihnen die südafrikanischen Bauern etwas bedeuten. Posten Sie Bilder und Tweets, um zu zeigen, dass es ihnen wichtig ist. Wir wollen, dass die Regierung diese Attacken zu ihrer Priorität macht und mit organisierter Landwirtschaft, Warengruppen, Agrargemeinschaften und individuellen Erzeugern zusammenarbeitet um dieser Entsetzlichkeit ein Ende zu setzen."

Währenddessen kommentierte auch die Agrargemeinschaft Agri SA, dass die Gewalt gegen landwirtschaftliche Gemeinschaften aufhören muss.

"Es ist schon lange überfällig, dass die Öffentlichkeit und die Regierung die Brutalität der Attacken und die Angriffe auf Erzeuger zur Kenntnis nimmt. Aus diesem Grund unterstützt Agri SA eine Kampagne die am 30. Oktober 2017 beginnen soll, in der Südafrikaner sich schwarz kleiden um ihre Solidarität zu zeigen," sagte Agri SA Präsident Dan Kriek gegenüber The Messenger, einer Zeitung des Westkaps.


Menschen versammeln sich bei Events in ganz Südafrika. Foto: Ernst Roets‏ - Twitter

"Bauern sind anfällig und daher ist es wichtig auf einem Haushalts-Level vorbereitet zu sein, durch Mitarbeit der Kommunen können diese Übergriffe vermieden werden. Ein wichtiger Teil dieses Beitrags für die ländliche Sicherheit ist die Einführung einer Strategie für Rurale Sicherheit. Die Initiative zu ergreifen bedeutet, dass jeder einzelne und die Gemeinschaft bereit sein müssen für jedes Ereignis - das geht nur wenn Erzeuger und ihre Mitarbeiter in die organisierte Landwirtschaft mit eingebunden sind."

Kriek meint außerdem: "Ich bin mir vollkommen über den emotionalen Stress bewusst, der in den Anbaubetrieben der Gemeinschaften an der Tagesordnung ist und, das Agri SA und die provinzialen Organisationen weiterhin nach Lösungen suchen müssen um den Gewalttaten gegenüber den Gemeinden ein Ende zu setzen."

"Südafrika kann sich keine weiter Gewalt gegenüber diesen Gemeinschaften leisten. Übergriffe auf Betriebe und die Brutalität dieser muss deutlich verurteilt werden."

"Wir denken an die tausenden Südafrikaner, die ihr Leben im vergangenen Jahr an Gewalttaten verloren haben. 52 Morde am Tag! Viele Farmer und Arbeiter sind unter denen, die diesen Preis zahlen mussten."



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