Nun die Debatte über den Bau des Stuttgarter Nord-Ost-Rings wieder geöffnet ist, fühlen die regionale Landwirte sich in ihrer Existenz bedroht. 80 von ihnen haben sich deshalb in dem Kollektiv „Bauern miteinander“ zusammengeschlossen, um die Straßenbau zu verhindern. Die Resolution wurde letzten Samstag Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold (Grüne) überreicht.
"Eine derart stark befahrene Straße wie der Nordostring – Gutachten prognostizieren durchgängig über 60.000 Kfz/Tag – erzeugt viele Abgase, Feinstaube und Schadstoffe, welche auch die in der Nähe wachsenden Lebensmittel belasten", so die Landwirte in ihrem Epistel.
Aktuell
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Der Straßenbau soll darüber hinaus zu einer weiteren Entwertung der landwirtschaftlichen Flächen fuhren. Aktuell hat die Initiative zwar der Landwirte die Stadt Stuttgart und deren Gemeinderat hinter sich. Doch in Remseck (Landkreis Ludwigsburg) und in Ludwigsburg selbst müsse man noch Überzeugungsarbeit leisten. In beiden Städten erhoffen sich die Gemeinderäte durch den Nord-Ost-Ring eine Entlastung vom Durchgangsverkehr. Die Landwirte dagegen fordern, die Pläne so schnell wie möglich endgültig zu begraben, um für ihre Betriebe Planungssicherheit zu bekommen.