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Zuerst die Grundbedürfnisse

''Die Gartenbaubranche ist nicht alles was zählt''

Es wurden viele Nachrichten über die von den Orkanen verursachten Schäden publiziert. Wir wollen wissen was im Gartenbau vorgeht, deshalb hat Derrick Lugo von Imex Americas in Puerto Rico uns über die Lage auf der Insel informiert. Derrick sagt, dass Puerto Rico zerstört worden ist. Sie arbeiten tüchtig um die Grundbedürfnisse zu decken und die Infrastruktur zu reparieren, so dass die Insel wieder normal funktionieren kann. "Wir versuchen jedem einen Zugang zu fließendem Wasser und Benzin zu verschaffen; es ist eine große Anstrengung. Etwa 85 Prozent der Insel hat keine Kommunikationsmittel, das Stromnetz ist fast auf der ganzen Insel zusammengebrochen und der größte Teil der Bevölkerung fehlt es an fließendem Wasser."

Im Hafen gibt es Lebensmittel und Brennstoff, aber die Logistik funktioniert nicht richtig. "Es gibt keine Fahrer, um diese Güter zu den Verkaufsstellen zu transportieren, und die Kommunikationsmittel zur Koordination der Fahrer fehlen. Außerdem ist es fast unmöglich um Diesel für die LKWs zu bekommen. Die Lage ist schwierig. Der Sturm ist schon eine Weile her, und es gibt immer noch viele Leute die Hilfe brauchen. Die Regierung der Vereinigten Staaten hat Truppen geschickt, um Hilfe zu leisten. Die sind unterwegs, ich hoffe, sie werden uns bald zur Hilfe kommen."

Dominikanische Republik
In der Dominikanische Republik ist die Lage ganz anders. Obwohl es unter zwei Orkanen gelitten hat, wurde nicht die ganze Insel zerstört. Raúl Reyes von dem Exportbetrieb AMR Agro erklärt, dass vor allem die Küste betroffen ist. "Die Produktion der Kokosnüsse zum Beispiel wird in den nächsten Wochen, vielleicht Monate beeinträchtigt sein."

Die Regionen im Nordosten und im Nordwesten haben unter Überschwemmungen gelitten. "Hier werden Bananen, Kochbananen, Reis und Gemüse produziert. Man hat noch keine offizielle Zahlen bekanntgegeben, aber die Schäden sind schwer. Wir müssen womöglich weiterhin exportieren und bis jetzt haben wir keine Knappheiten der benötigten Produkte erlebt. Vielleicht werden wir bald einige Probleme mit den Kokonüssen haben wegen des Wetters."

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