Spanien:

Mann wird wegen Betrug einer Fruchthandelsgesellschaft festgenommen

Ein 37-jähriger Spanier wurde festgenommen, nachdem er eine Fruchthandelsgesellschaft aus Pego um 18 Tonnen Orangen betrogen hatte.

Wie am Donnerstag, den 31. August von Guardia Civil berichtet wurde, wurde der Mann wegen Betrug, Fälschung privater Dokumente und Diebstahl angezeigt. Der Mann berechnete dem Händler 18 Tonnen Orangen, die nie existierten.

In dieser Firma bringen die Produzenten ihre Produkte in eine Lagerhalle, wo die Waren gewogen und nach Qualitätsstandard sortiert werden.

Mit diesen Daten senden die Mitarbeiter eine Quittung an den jeweiligen Produzenten, welcher es dann beim Büro einreicht, wo die Bezahlung für das Produkt durchgeführt wird.

Ein Büromitarbeiter stellte als erstes eine Ungereimtheit in einer der Quittungen fest und entschied sich die Lagerhalle zu kontaktieren um den richtigen Betrag zu erfragen. Da zu diesem Punkt schon ein Betrug vermutet wurde, übergab er den Fall dem Team des ROCA (Diebstahl im Feld) der Guardia Civil von Calpe.

Die Untersuchung zeigte dann, dass alles begann als der Täter seine Orangenproduktion zur Firma brachte und bei einer dieser Lieferungen die Quittung fälschte, indem er eine "3" zu seinen nur 200 Kilogramm Orangen hinzufügte - ein maßgeblicher Gewinn.

Er wiederholte diese Fälschung mehrere Male, bis er eines Tages, aufgrund einer Unachtsamkeit des Verantwortlichen, die Möglichkeit bekam ein blanko Scheckbuch von der Lagerhalle zu stehlen.

Mit diesem Scheckbuch in seinem Besitz musste er seine Orangen nicht mehr zur Lagerhalle bringen und ging direkt zum Büro um Geld für bis zu 18 Tonnen Orangen zu erhaschen, die nie tatsächlich existierten.

Quelle: EFE

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