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ETI sowie niederländische und peruanische Gewerkschaftsvertreter besuchen Camposol

Vertreter der Ethical Trading Initiative (ETI), des niederländischen Gewerkschaftsverbands FNV und des peruanischen Gewerkschaftsbunds CGTP besuchten Camposols Geschäftsbereich Obst und Gemüse, um sich vor Ort über das Unternehmen und seine Mitarbeiter sowie die Arbeitsweisen, Gewerkschaftsbeziehungen und angebotenen Sozialleistungen von Camposol zu informieren. Camposol freute sich sehr, die in Arbeits-, Gewerkschafts- und Verbandsfragen sehr erfahrene Delegation zu empfangen, und empfand den Austausch als eine Bereicherung.

Die Delegation, bestehend aus Astrid Kaag, Wies Ubags und René Kouwenhoven, Samuel Machacuay (FNV), Alessandra Rigal und Nick Kightley (ETI), Pablo Ramos, Jesús del Castillo und (CGTP), konnte die wichtigsten Produktionsprozesse des Unternehmens und die neue 1.200 ha große Blaubeerplantage kennenlernen. Dieses Anbauprodukt wird künftig für über 15.000 Peruaner in der Region Chao/Virú im Norden des Landes weitere Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.



Außerdem hatten die Besucher Gelegenheit, die neu gestaltete Hauptkantine des Verarbeitungsbetriebs in Chao kennenzulernen, die fast viertausend Arbeiter versorgt. Sie besuchten auch die Kinderkrippe “Rayito de Sol“ (Kleiner Sonnenstrahl), eines der Programme im Rahmen der sozialen Unternehmensverantwortung, das für eine umfassende Betreuung und Förderung von Mitarbeiterkindern unter vier Jahren sorgt. Dieses Programm von Camposol ist Teil der Unternehmenspolitik der sozialen und ökologischen Verantwortung. Eine der Säulen des Programms ist die Schaffung von Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen in allen Bereichen. Camposol ist sehr stolz darauf, dass ihr Mitarbeiterstamm zu 40% aus Frauen besteht, und ist bestrebt, diesen gleiche Entwicklungschancen zu bieten.

Die Delegation besuchte ebenfalls das Immobilienprojekt Marverde, das den Bau von 15.352 Wohnungen umfasst. In der ersten Phase werden 698 Häuser errichtet, die bis März 2016 Mitarbeitern und der Allgemeinheit zum Kauf zur Verfügung stehen.

Der Besuch endete mit einer Zusammenkunft, an der die Vertreter von FNV, ETI und CGTP sowie einige Gewerkschaftsführer und Mitarbeiter von Camposol teilnahmen mit dem Ziel, einen entspannten, ehrlichen und umfassenden Dialog zu verfolgen, um den Belangen der Beteiligten und der Mitarbeiter des Unternehmens gerecht zu werden.

Am letzten Tag ihres Besuchs trafen sich die Mitglieder von ETI, FNV und CGTP mit den Unternehmensvertretern von Camposol, um ihre Eindrücke, Kommentare und Vorschläge mitzuteilen. An dieser Abschlussbesprechung nahm als besonderer Gast auch die Vorsitzende der CGTP, Carmela Sifuentes, teil, die sich insbesondere an der Rolle der Frau im landwirtschaftlichen Umfeld interessiert zeigte – ein Interesse, das Camposol teilt. Am Ende der Besprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass der Wille besteht, auch weiterhin verschiedene Themen von gemeinsamem Interesse aufzunehmen und voranzutreiben, darunter insbesondere alle mit dem sozialen Dialog und der Förderung der Arbeitsrechte zusammenhängenden Themen.

Martín Merino, der Personalleiter des Geschäftsbereichs Obst und Gemüse von Camposol, bekräftigte die Bedeutung dieses Besuchs von FNV, des größten Gewerkschaftsverbands der Niederlande, der die Interessen von 1,1 Millionen Mitgliedern vertritt, und von CGTP, dem Gewerkschaftsbund mit den meisten Mitgliedern in Peru. Er bedankte sich auch für die Teilnahme der Ethical Trading Initiative (ETI), einer führenden Unternehmensorganisation im Bereich ethischer, sozialer und gewerkschaftlicher Fragen, die sich als Nichtregierungsorganisation für die Einhaltung der Arbeiterrechte auf der ganzen Welt und den sozialen Dialog einsetzt.

“Der Besuch dieser Organisationen und deren direkter Austausch mit unseren Gewerkschaftsvertretern und Mitarbeitern zeigt, wie transparent wir arbeiten. Er war sehr wichtig, denn so konnten wir zeigen, dass wir bei Camposol die Einhaltung der Arbeiterrechte durch unseren Ethik- und Verhaltenskodex fördern, das heißt: Erfüllung der Anforderungen hinsichtlich gerechter Entlohnung, Arbeitszeit, Sicherheitsmaßnahmen und Gesundheit am Arbeitsplatz, Gewerkschaftsfreiheit, Gleichheit u. a.; außerdem gibt der Besuch uns die Gelegenheit, Feedback über gute Praktiken im Bereich des sozialen Dialogs zu erhalten“, sagte er.

Es sei darauf hingewiesen, dass die FNV regelmäßig mit der CGTP zusammenarbeitet, um Berichte über die wirtschaftliche, politische und soziale Situation in Peru auszuwerten, den sozialen Dialog voranzubringen und die Verteidigung der Arbeits- und Gewerkschaftsrechte zu fördern.

Um mehr über Camposol zu erfahren, besuchen Sie unsere Webseite: www.camposol.com.pe.

Erscheinungsdatum:



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