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Putin will weniger Handel in Dollar

Ausgaben der Russen bleiben bei importierten Produkten stabil

Obwohl weniger Volumen an Produkten importiert wird, geben die Russen im Durchschnitt die gleiche Menge an Geld aus für importierte Produkte. Die Substitution des Imports scheint nicht weniger zu werden. Fast die Hälfte aller Russen sind pessimistisch, was die wirtschaftlichen Aussichten des Landes angeht. Die Stimmung in Russland hat sich zunehmend verschlechtert. Die Europäische Kommission und Russland diskutieren Schmuggel zwischen den Ländern, Russland schlägt vor Informationen auszutauschen. Putin will den Dollar aus dem Handel weg haben, der Plan ist nicht neu und soll der russischen Wirtschaft helfen. Armenien exportiert mehr, genau wie Moldau, sie wurden für einige Monate zugelassen nach Russland zu exportieren.

Russland gibt nicht weniger für importierte Produkte aus

Russische Forschung wirft ein neues Licht auf die Importsubstitution, auf die sich der Kreml konzentriert, die teilweise die Grundlage für den Boykott bilden, aber es scheint, dass die Schwierigkeiten aufgehoben worden sind. Die Studie teilt den Import in Ware und Wert. Substitution von Import bedeutet, dass weniger Wert auf Import gelegt wird, dafür aber mehr auf die inländische Produktion. Für die Ware, bedeutet dies, der Import wird nicht ersetzt, wenn weniger importiert wird, wird der Markt auch schrumpfen.

Nach den Statistiken, ging der Import um 27 Prozent zwischen Januar und August zurück, und der Verbrauch in diesen Monaten sank um zehn Prozent. Im Zuge der steigenden Lebensmittelpreise, sahen die Forscher, dass die importierten Produkte durch einheimische Erzeugnisse ersetzt wurden.

Der Importanteil im Einzelhandel ist deutlich zurückgegangen, aber in Bezug auf den Wert der importierten Waren im August übertraf den Wert der importierten Waren ein Jahr zuvor. Dies deutet darauf hin, dass die Haushalte die gleiche Menge an Geld für importierte Produkte aufwenden, aber sie kaufen geringere Mengen ein. In gewisser Weise kann der Schluss gezogen werden, dass die Import-Substitution nicht funktionieren wird.



Die Russen sehen pessimistisch in die Zukunft

Fast die Hälfte aller Russen (48%) glauben, dass die schwierigsten wirtschaftlichen Zeiten noch gar nicht erreicht wurden. Dieser Prozentsatz ist 8% höher als im Juni und 17% höher als im Mai diesen Jahres. Dies sind die Ergebnisse einer Umfrage im September, die von dem Russischen Zentrum für Meinungsforschung (WZIOM) veröffentlicht wurden. Die Zahl der Befragten, die glauben, dass die wirtschaftlich schwierigen Zeiten bereits hinter ihnen liegen, gingen zwischen Mai und September, von 33% auf 19% zurück. Gleichzeitig ist der Anteil der Menschen, die glauben Russland erlebt gerade jetzt die schwierigsten wirtschaftlichen Zeiten, von 28% im Mai auf 23% im September gesunken.

Russland und EG diskutieren Schmuggel
Russland und die Europäische Kommission haben vor kurzem den Schmuggel von Obst und Gemüse diskutiert. Es war das erste Mal, dass alle beteiligten Kommissare und Russland dieses Thema erörterten. Auf der Tagesordnung standen die Zusammenarbeit und Transparenz im Handel mit tierischen und pflanzlichen Produkten. Russland hat angeblich vorgeschlagen, ein Informationssystem einzurichten, welches die Zollorganisationen beider Parteien betrifft. Das System ist dafür da, um einen Zwischenraum für landwirtschaftliche Erzeugnisse an der Grenze zu Russland zu etablieren und Schmuggel entgegenzuwirken.

Putin will weniger Handel in US-Dollar
Der russische Präsident will, dass der Rubel öfter im Handel verwendet wird, insbesondere, wenn es um Öl geht. Auf diese Weise will Putin sich aus der Abhängigkeit von der amerikanischen Währung befreien. Die Idee ist nicht neu, und wurde bereits in der Vergangenheit vorgeschlagen. Handel in Rubel wäre besser für die russische Wirtschaft und den Wert der Währung, die beide ein wenig Unterstützung gebrauchen könnten.

Der Apfelanbau in der ehemaligen Sowjetunion steigt
Die Apfelproduktion in den GUS-Staaten (ehemalige Sowjetrepubliken) hat in den letzten Jahren zugenommen, berichtete Fruit-Inform. Russland ist immer noch die Nummer eins und ist auch der schnellste Züchter, wenn man sich die amtlichen Statistiken anschaut. In den letzten fünf Jahren soll die Produktion um 45 Prozent angestiegen worden sein.. Für die anderen Länder zeigten sich die Wachstumszahlen niedriger: Ukraine + 25%, Uzbekistan + 35%, und der kleinste Züchter Aserbaidschan + 15%. In diesem Jahr werden die Länder zusammen voraussichtlich 5,5 Millionen Tonnen Äpfel ernten, ein Anstieg von 60 Prozent in über fünf Jahren.

Armenische Produktion und Export auf dem Vormarsch
Der armenische Obst- und Gemüsesektor konnte ein deutliches Wachstum in diesem Jahr, sowohl in der Produktion und im Export verzeichnen, zeigen Zahlen aus dem Ministerium für Landwirtschaft. Der Export belief sich auf 4600 Tonnen Tomaten und Gurken. Ein Jahr zuvor belief sich der Export noch auf 370 Tonnen. Darüber hinaus wurden 9400 Tonnen Kohl zwischen Januar und Oktober 2015 exportiert. Das Gesamtvolumen belief sich auf 64.800 Tonnen, im letzten Jahr waren es noch 38.550 Tonnen, somit ein Anstieg von 34 Prozent.

Der Export nach Russland hat sich verdoppelt, teilweise auch dank des Boykotts. Russland kaufte 61.000 Tonnen Obst und Gemüse, im Vergleich zu 36.000 Tonnen im Vorjahr. Russland ist mit Abstand der größte Markt für armenische Produkte. Das Land exportiert auch einige Mengen nach Georgien, Kasachstan und Weißrussland.

Die gute Ernte verbessert die Exportchancen, weil mehr Volumen zur Verfügung standen. Laut Statistik ist die Landwirtschaft der am schnellsten wachsende Sektor in der armenischen Wirtschaft. Zwischen Januar und September soll sich dieLandwirtschaft bereits um elf Prozent erhöht haben.

Aserbaidschan denkt über EEU (Eurasian Economic Union) Mitgliedschaft nach
Aserbaidschans Staatssekretär für Wirtschaft und Industrie sagte russischen Journalisten, dass das Land eine Mitgliedschaft der Eurasischen Wirtschaftsunion nicht vollständig ablehnt. Allerdings betrachtet das Land zuerst, was die Vor- und Nachteile einer Mitgliedschaft in einer Wirtschaftsunion sind. Die EEU ist das osteuropäischen Pendant der EU und wurde Anfang diesen Jahres gegründet. Aktuelle Mitglieder sind Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan und Kirgisistan.

Russland unterstützt Bauern in Transnistrien
Vertreter der russischen Regierung versprachen der Regierung des Mikrostaates Transnistrien, große Mengen an Gemüse und konserviertem Obst zu importieren. Transnistrien ist der östliche Teil der Republik Moldau, das seine Unabhängigkeit erklärt hat, aber nur eine Handvoll Länder erkennen das kleine Land als solches an. Russische Händlern suchen die enge Zusammenarbeit mit dem Land und investieren in den verfallenen Staat.

Der Moldauischen Export ist gestiegen
Vor ein paar Monaten öffnete Russland seine Grenzen für eine Reihe von Unternehmen aus der moldauischen Provinz Gagausien. Das setzte dem Boykott des osteuropäischen Landes eine allmähliches Ende . Russland schloss seine Grenzen, als die Republik Moldau weitere Annäherung an die EU suchte, dies bedeutete einen schweren Schlag für die Wirtschaft Moldaus. Seit der Öffnung der Grenzen für einige Unternehmen, stieg als Ergebnis der Export. Die Provinzregierung sagt der Exportwert belief sich auf 24 Millionen US-Dollar, eine Steigerung von 75,8 Prozent zwischen Januar und Juni (obwohl der Handel zunächst aufgrund des Boykotts angehalten wurde).

Russischer Import stagniert
In den ersten neun Monaten diesen Jahres, lag in Russland der Import bei 38,2 Prozent, weniger aus Nicht-GUS-Staaten. Der Import von Obst und Gemüse ging um 24,4 Prozent und 32,8 Prozent zurück.


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