Herausforderungen: Marktzugang, Lieferkosten und Kühlung

E-Commerce für Obst und Gemüse in China wächst

n Bezug auf Agro-Lebensmittel, ist der Einfluss des e-Commerce auch deutlich bemerkbar. Der Online-Handel in diesen Produkten nimmt zu und immer mehr Möglichkeiten entstehen. Nick Hong, leitender Mitarbeiter von Agro-Food im niederländischen Konsulat in Shanghai, erklärt. "Aus dem oberen Bereich der Agro-Lebensmittel gibt es ein großes Interesse an e-Commerce. Das Holland-Center gehört zu den Spitzenreitern. Dieses Zentrum wurde im vergangenen Jahr in Shanghai eröffnet und eines seiner Aufgaben ist die Stärke der Niederlande in Agrar & Lebensmittel zu präsentieren. Das Holland-Center arbeitet jetzt mit 10 niederländische Unternehmen an der Einrichtung der www.hollandbuy.cn Webseite. Diese Seite wird voraussichtlich gegen Ende September online gehen.

Viele einzelne Unternehmen sind auch aktiv, wie Holland at Home und Global Milk. Wir versuchen in der Abteilung Landwirtschaft Unternehmen mit e-Commerce-Plattformen in Kontakt zu bringen. Zum Beispiel bei SIAL, der bekanntesten Messe unserer Branche, haben wir auch e-Commerce-Unternehmen zu unserem Empfang eingeladen. Die niederländischen Unternehmen schätzten das."

Chancen für Produkte, Regionen und Steuern
Hong sieht Chancen für viele verschiedene Produkte. "Es gibt eine große Nachfrage nach Blumenzwiebeln zum Beispiel. Niederländische Cookies bieten auch Möglichkeiten, nicht nur Stroopwafels, sondern auch andere Arten. Chinesen werden nicht anfangen jeden Tag eine Stroopwafel zum Tee zu essen, aber ab und zu könnte das zutreffen. Das bietet Möglichkeiten."

Die Chancen sind auch je Region unterschiedlich, sagt er. In Ningbo und Guangzhou engagiert sich die Regierung bei der Entwicklung von e-Commerce und fördert dies aktiv. In Shanghai scheint alles etwas langsamer zu laufen.

Steuerliche Vorteile sind ein weiterer Grund für Unternehmen, mehr im e-Commerce zu investieren. Während die Importzölle auf Agro-Food-Erzeugnisse bei etwa 10 bis 15 Prozent und weitere 13 % MwSt. liegen, sind die Tarife für den grenzüberschreitenden e-Commerce insgesamt nur bei 10 %.


Herausforderungen: Marktzugang, Lieferkosten und Kühlung
Nick stellt fest, dass die Herausforderungen für e-Commerce nicht grundlegend anders als die des traditionellen Handels mit China sind.

Der Zugang zum Markt ist auch erforderlich, bevor Sie Produkte durch e-Commerce importieren dürfen. Für Lebensmittel gelten strenge Anforderungen, ebenso wie in den Niederlanden.

Versandkosten sind ein anderes Problem, welches eine Ursache für Herausforderungen für niederländische Unternehmen sein kann. Lieferungen innerhalb von China, von einem Ende des Landes zum anderen, sind häufig sehr preiswert.

Kühlung - manche Nahrungsmittelprodukte müssen gekühlt gelagert weden, nicht nur im Geschäft, sondern auch während des Transports an den Kunden. Für viele Käseprodukte ist das beispielsweise ein Grund doch nicht nach China zu gehen, obwohl diesbezüglich auch immer mehr Optionen hinzugefügt werden.


Quelle: Nieuwsbrief Zakendoen China


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