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Hugo Da Mota vom Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG:

"Wir erlebten 2022 beim Kürbis eine Renaissance der bekannten und gewichtigeren Sorten"

Kurz nach dem Jahreswechsel blickten wir mit Hugo Da Mota auf die Kürbissaison 2022 der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG zurück. Er ist für den Vertrieb dieses Produkts bei der Pfalzmarkt eG zuständig. Vermarktet werden bevorzugt Kürbisse aus dem 'Gemüsegarten Pfalz'. Beliefert werden Großmärkte und Kunden im LEH bundesweit. 


Foto: Pfalzmarkt eG

Topseller: Hokkaido, Butternut und Halloween
"Zu den drei Topsellern bei Kürbissen aus eigenem Anbau zählen bei 'Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG' die Sorten Hokkaido, Butternut und Halloween, die auch als Ghost Rider bezeichnet wird", so Da Mota. "Im Angebot befinden sich bei Pfalzmarkt eG zirka 14 verschiedene Sorten, die allesamt ebenfalls aus dem 'Gemüsegarten Pfalz' stammen. 2021 hat Pfalzmarkt eG rund 4 Mio. Kürbisse verkauft. Die Kürbisernte 2022 dürfte wegen des sehr heißen und trockenen Sommers mengenmäßig geringer ausfallen."

Da der Abverkauf bei Pfalzmarkt eG auch im Dezember noch lief, sind die folgenden Zahlen noch nicht endgültig, zeigen aber die wichtigsten Trends und Entwicklungen, so Da Mota. "Der Vergleich der Anbauflächen und bisherigen Absatzmengen in 2022 ergibt eine deutliche Reihenfolge bei den Top-3: Hokkaido rund 117 Hektar mit 1,11 Millionen Tonnen, Halloween rund 51 Hektar mit 820.000 Kilo, Butternut rund 31 Hektar mit 362.000 Kilo."      

Sortenentwicklung
Kürbis-Neuheiten fänden sich ständig, so der Kürbisexperte. "Für diese gilt, dass sie sich erst im Markt etablieren müssen. Denn der Kunde kauft am liebsten die Sorten, die er kennt! Dass es eine Sorte relativ schnell schaffen kann, sich im Markt zu etablieren, zeigt die positive Entwicklung, die der Butternut-Kürbis in den letzten Jahren genommen hat, exemplarisch." 

Nachfragetechnisch seien Hokkaido und Halloween die bisherigen Gewinner des Jahres 2022 gewesen. "Beide Sorten sind bestens bekannt. Da sie viel für das Geld bieten, kommt das der allgemeinen Verbrauchernachfrage in Zeiten verstärkter Preissensibilität und einer anhaltend hohen Inflation entgegen."

30-40 Prozent höhere Kosten im Vergleich zu 2021
"Was die Situation für die meisten der 120 Pfalzmarkt-Erzeuger auch bei anderen Obst- und Gemüsekulturen dramatisch macht, ist der rasante Kostenanstieg in der laufenden Saison. Kriegs- und inflationsbedingt müssen sie für Diesel, Dünger, Maschinen und den erhöhten Mindestlohn etwa 30 bis 40 Prozent höhere Kosten als im Vorjahr vorfinanzieren", teilt er uns mit. Bei den Kürbissen verzeichnete das Unternehmen im Vergleich zu 2021 nur eine sehr moderate Anpassung der Erzeugerpreise, die nicht ausreiche, um die immensen Kostensteigerungen zu kompensieren.

Angebot bis Mitte Dezember

"Bei Deutschlands Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse läuft die Kürbis-Ernte in der Regel von Ende August bis in den Oktober/November. Da sich Kürbisse bis zu 5 Monate lang lagern lassen, kann der Abverkauf problemlos auch länger laufen. 2021 war die Kürbis-Saison bei Pfalzmarkt eG bereits Anfang November abgeschlossen. 2022 konnten wir bis weit in den Dezember hinein Kürbisse aus dem Gemüsegarten Pfalz liefern. Die Ernte der Hokkaido-Kürbisse hat bei Pfalzmarkt eG 2022 bereits im August begonnen. Der Kürbis ist ein Herbst- und Winterprodukt. Im Oktober ist die Nachfrage wegen Halloween am größten."

Klimatisch profitiere die Pfalz als das größte Freiland-Gemüseanbaugebiet Deutschlands von diesen Standortvorteilen: "Im Vergleich zu anderen Regionen beginnt zum Beispiel auch die Ernte der Frischgemüse und Salate bei Pfalzmarkt eG traditionell bis zu vier Wochen früher. Eine geschickte Bewässerung durch Beregnungsanlagen sorgt selbst in Trockenzeiten für die ständige Verfügbarkeit der Ware und verlängert zudem die Saison im Herbst um etwa weitere drei Wochen. Das Wetter ist und bleibt im Kürbis-Anbau der entscheidende Einfluss-Faktor, vor allem, was die Qualität und Haltbarkeit der Ernte betrifft.

Neue Kürbis-Sorten verdeutlichen das weitere Marktpotenzial. Ihre Etablierung braucht jedoch Zeit, da der Verbraucher gerne schaut, dann jedoch meist erst einmal bei den bekannten Sorten zugreift." "Gerade in unseren schwierigen Zeiten freuen sich die bundesweiten Verbraucher, wenn sie wortwörtlich etwas mehr im Einkaufskorb haben. Wir haben deswegen 2022 – analog zur Nachfrage bei den Kohlsorten – auch beim Kürbis eine Renaissance der bekannten und gewichtigeren Sorten erlebt."

Weitere Informationen:
Pfalzmarkt für Obst und Gemüse eG
Neustadter Str. 100
67112 Mutterstadt
Telefon: 06231 / 408-0
Telefax: 06231 / 408-222
E-Mail: info@pfalzmarkt.de 
Internet: https://www.pfalzmarkt.de 


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