Die steigenden Energiekosten drücken auch auf das Geldbörsel der burgenländischen Gemüsebetriebe. Vor allem bei jenen Betrieben, die ihre Gewächshäuser beheizen, machen sich Sorgen breit. Rund 15 Betriebe im Burgenland sind davon betroffen. Die Konsequenz: Heimisches Gemüse kommt im Frühjahr später in die Regale. „Die Gaspreise sind deutlich höher geworden. Wir müssen deshalb leider etwas später pflanzen, um ein bisschen einsparen zu können“, sagt Paprikagärtner Hans Thell gegenüber ORF.

„Geheizte Kulturen wie Gurken, Tomaten und Paprika aus heimischer Produktion werden etwa um einen Monat später zu bekommen sein. Und nächstes Jahr im Herbst wird die Saison für heimisches Gemüse auch früher beendet werden“, ergänzt Gerald Raser von der Landwirtschaftskammer Neusiedl am See.

Weitere Informationen:
https://lgv.at/gartner/thell-johann/ 
https://bgld.lko.at/mitarbeiterinnen-mitarbeiter+2500++900552