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Albert Fleurkens der Limax-Gruppe über die Champignonverpackung der Zukunft

"Champignons in Top-Seal-Verpackungen werden immer üblicher"

Die Verpackung von Pilzen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Der ikonische blaue Behälter wich einer transparenten, recycelbaren Verpackung. Auch der Kunststoffdeckel verschwindet allmählich; an seine Stelle tritt immer häufiger ein Top-Seal.

Die Limax-Gruppe mit Niederlassungen in den Niederlanden und Polen züchtet und handelt mit Pilzen und Beerenobst. In Polen stellt das Unternehmen auch Pilzsubstrat her. In den Niederlanden werden wöchentlich etwa 100.000 kg weiße und braune Champignons gezüchtet, und es wird ein erhebliches Volumen an exotischen Pilzen gehandelt. Für die Lieferung von Bio-Pilzen hat Limax ein Joint Venture, Biolines, mit Nesco. Die Pilze finden ihren Weg in den internationalen Einzelhandel und die Gastronomie, darunter Jumbo, Lidl, Picnic, Hanos und Metro. Aus Polen werden vor allem die skandinavischen Märkte und Deutschland beliefert.

Die Proseal Traysealer GT1s in Aktion bei Limax

Limax verpackt heute fast alle Champignons mit Topseal. "Vor allem für den niederländischen Markt", beginnt Albert Fleurkens (r), Qualitätsmanager bei Limex. "Wir verpacken die Schalen immer noch mit Folie und einem Deckel. Deutsche Supermärkte zum Beispiel führen diese noch. Aber das könnte sich ändern. Wir verpacken auch zunehmend Beerenobst für den dortigen Markt." Was sind die größten Vorteile? "Die Verpackungen können gestapelt werden, was logistisch von Vorteil ist. Und es wird weniger Plastik verbraucht. Außerdem gibt es mehr Druckmöglichkeiten, was für ein schöneres Aussehen sorgt", sagt Albert.

Vertrauen war entscheidend
Das Unternehmen, das Pilze und Beerenfrüchte züchtet und handelt, hat in Sismatec nicht nur einen Lieferanten für Verpackungsmaschinen gefunden. Das niederländische Unternehmen ist auch ein Partner und Berater, der die Ambitionen und Pläne von Limax von Anfang an begleitet hat. Diese Zusammenarbeit besteht nun seit etwa vier Jahren.

Verbesserung der Regaleffizienz
"Im Jahr 2017 trafen wir uns mit einem Einzelhändler, der ein neues Konzept zur Verbesserung der Regaleffizienz nutzen wollte. Das führte zur Top-Versiegelung - sie verbraucht weniger Plastik und hat ein besseres Regallayout. 2018 haben wir dann auf der Anuga die Lösung von Sismatec kennengelernt." Sismatec ist auf Obst- und Gemüseverpackungen spezialisiert und liefert Schalenversiegelungsgeräte von Proseal. Proseal stellt manuelle, halbautomatische und automatische Inline-Topsiegelmaschinen her, die bis zu 240 Packungen pro Minute versiegeln können. Proseal steht für Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit im Bereich der versiegelten Verpackungen.

"Es war ziemlich nervenaufreibend, in ein völlig neues Verpackungsverfahren zu investieren. Was, wenn das Verschließen von oben keine Zukunft hätte? Aber Sismatec war von Anfang an voll dabei. Sie haben uns eine Testphase angeboten. Ihr Vertrauen war letztendlich ausschlaggebend. Wir bekamen eine Maschine - den Proseal Traysealer GT1s -, die wir als Prototyp nutzen konnten, um es unserem Kunden ohne finanzielle Risiken zu zeigen. Ende 2018 liefen die ersten Top-Seal-Verpackungen vom Band. Andere Einzelhändler folgten bald, und wir sind jetzt an dem Punkt, an dem fast alles von oben versiegelt wird", erklärt Albert.

War es einfach? "Ganz und gar nicht. Wir mussten den gesamten Verpackungsprozess ändern. Wir mussten anfangen, andere Schalen zu verwenden. Und der Preis war zweifelsohne die größte Herausforderung. Das Endprodukt durfte auf keinen Fall teurer sein. Am Ende haben wir es geschafft und können sagen, dass wir das ganze Geld nicht umsonst ausgegeben haben. Die gute Zusammenarbeit und der Service von Sismatec haben sicherlich geholfen. Aber wir sind noch nicht fertig. Die Entwicklung geht weiter, zum Beispiel mit noch weniger Plastik."


Limax-Pilze finden ihren Weg in den internationalen Einzelhandel und Foodservice

Anspruchsvoller Markt mit Chancen
Auf dem Markt erweisen sich die hohen Produktionspreise als besondere Herausforderung. "Es ist seit Jahren schwierig, faire Preise zu erzielen. Ein Körbchen Champignons kostet im Supermarkt zwar etwas mehr, aber die Gestehungskosten sind deutlich stärker gestiegen. Nehmen wir die Energiekosten - immer mehr Züchter sind gezwungen, aufzugeben. Trotzdem bleiben wir optimistisch. Die aktuellen Lebensmitteltrends - gesunde, nachhaltige Ernährung, weniger Fleisch und so weiter - kommen uns entgegen. Es gibt noch viele Möglichkeiten", sagt Albert abschließend.

Für weitere Informationen:
Albert Fleurkens
Limax B.V.
Venrayseweg 126b
5961 AJ Horst
Tel. Sales: +31 77 3 999 666
E-mail Sales: sales@limax.nl 
www.limax.nl 

Sismatec
Twentepoort Oost 8
7609 RG Almelo
+31 (0)546 874 113
+31 (0)6 48203150
l.beverdam@sismatec.nl 
www.sismatec.nl 


Erscheinungsdatum:
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