Der gesundheitliche Aspekt von Pilzen macht sie noch beliebter

Pilze gehen mit der Zeit. Die Menschen achten mehr darauf, was sie essen, und wünschen sich zunehmend gesunde, lokale und nachhaltige Lebensmittel. Die Geschäfte erweitern daher ihr Pilzsortiment.

Koert ist mit Pilzen aufgewachsen und züchtet heute exotische Sorten

"Eryngii - Königliche Austernpilze - werden immer beliebter", beginnt Koert Pleunis von der niederländischen Firma Pleunis Mushrooms. "Sie haben sich bereits in Ländern wie Deutschland und der Schweiz bewährt und werden nun auch zunehmend auf anderen europäischen Märkten, darunter den Niederlanden und Belgien, angeboten. Austernpilze sind in der asiatischen Küche weit verbreitet und passen auch gut zu italienischen Gerichten. Köche verwenden sie, aber auch in Supermärkten werden sie immer häufiger angeboten. Sie erkennen den Eryngii an seinem samtigen, hellen, kieselbraunen Hut und dem großen, weißen Stiel. Diese robusten Pilze mit einer fleischigen Textur haben einen guten 'Biss' und einen köstlichen, anisig-nussigen Geschmack."

Auch Shiitake- und Maitake-Pilze werden immer beliebter. "Maitake-Pilze sind ebenfalls fest, auch nach der Zubereitung. Diese unverwechselbar schmeckenden Pilze haben viele kleine Lamellen oder Hüte, die sich wie ein Blätterhaufen überlappen. Außerdem sind sie gesund. So wird ihnen nachgesagt, dass sie die Abwehrkräfte und das Immunsystem stärken, Stress abbauen und sich positiv auf Cholesterin-, Blutzucker- und Blutdruckwerte auswirken. Man kann sie frisch essen oder als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen", sagt Koert. Buche, Pioppino, Eryngii, Shiitake und Maitake sind die von Pleunis Mushrooms am häufigsten gezüchteten exotischen Pilzarten.

Aufgewachsen unter Pilzen
Koert ist inmitten von Pilzen aufgewachsen. Seine Familie begann bereits in den 1960er Jahren mit dem Anbau von Pilzen. Im Jahr 2009 gründeten Koert und seine Frau ihr eigenes Unternehmen: Pleunis Mushrooms, das sich auf exotische Bio-Pilze spezialisiert hat. Im Jahr 2017 bauten sie eine neue Gärtnerei und gründeten ihre belgische Niederlassung Pleunis Biochamp. Dieses Unternehmen befindet sich im Gewerbegebiet Agropolis, einem Gebiet, das speziell für innovative landwirtschaftliche Unternehmen entwickelt wurde.

Pleunis Biochamp züchtet alle seine Pilze für die REO Veiling. Die meisten werden über diese Genossenschaft an belgische Einzel- und Großhändler unter dem Qualitätslabel Tomabel geliefert. "Eine ausgewählte Gruppe von etwa zehn Bio-Pilzzüchtern, jeder mit seiner Spezialität, vermarktet ihre Pilze unter Tomabel. Die Tomabel-Züchter legen großen Wert auf die Qualität ihrer Produkte."

"Außerdem investieren sie viel Zeit und Mühe in die Präsentation ihres lokal angebauten Obstes und Gemüses. Das zeugt nicht nur von Tatkraft und Flexibilität, sondern auch von echtem Stolz und Wertschätzung für das Tomabel-Qualitätslabel seitens der Erzeuger. Diese Verbindung zwischen Erzeuger und Produkt ist vielleicht das beste Merkmal von Tomabel, ebenso wie der Service, der den Käufern garantiert, dass sie sich auf die Qualität von Tomabel verlassen können. Das ist es, was die Produkte von Tomabel so besonders macht", erklärt Pleunis.

Den Verbrauch im Sommer ankurbeln
Der Absatz von Pilzen ist zwischen September und März/April am höchsten. "Während der Pandemie haben wir auch im Sommer große Mengen verkauft. Das ist derzeit nicht der Fall, vielleicht weil dieses Jahr wieder mehr Menschen in den Urlaub gefahren sind. Außerdem haben die Verbraucher spürbar weniger Geld zur Verfügung, und unsere Pilze sind eher ein Luxusartikel. Trotzdem kann man Pilze auch im Sommer verwenden. In Salaten oder auf dem Grill zum Beispiel. Das bedeutet viele Absatz- und Marktchancen."

Alle Pleunis Biochamp werden unter dem Qualitätslabel Tomabel von REO Veiling verkauft.

Natürlich gibt es auch andere Herausforderungen. Es ist zum Beispiel noch recht schwierig, die weniger bekannten Sorten anzubauen. "Da sie noch recht neu sind, ist das Wissen nicht immer ausreichend vorhanden. Auch wir haben mit hohen Anbaukosten zu kämpfen. Für uns ist die Kühlung der größte Kostenfaktor. Trotzdem blicken wir optimistisch in die Zukunft. Der Markt für exotische Pilze wächst, und die Kunden sind offener für neue Produkte. Außerdem sind Pilze eine gute Alternative für die immer größer werdende Zahl von Menschen, die kein oder weniger Fleisch essen und sich mehr pflanzlich ernähren wollen. Zudem wird die medizinische Wirkung von Pilzen immer häufiger wahrgenommen. Das alles bietet gute Aussichten für unsere spannende Branche", so Koert abschließend.


Koert Pleunis
Pleunis Mushrooms

Lochtstraat 8
6039 RV, Stramproy
+31 (0)6-54 255 406
pleunismushrooms@live.nl    
www.pleunismushrooms.nl

Robby Mylle
REO Veiling
Oostnieuwkerksesteenweg 110
8800 Roeselare
Robby.Mylle@reo.be 
www.reo.be 


Erscheinungsdatum:
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