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Krist Hamerlinck, Eco Veg, Belgien:

"Großes Angebot an biologischem Gewächshausgemüse übt Druck auf die Preise aus"

Es ist eine schwierige Zeit für belgisches Bio-Gewächshausgemüse. "Die Ferienzeit hat begonnen, eine Zeit, in der der Absatz in der Regel schwieriger ist, und dieses Jahr ist es sicher nicht anders", sagt Krist Hamerlinck von Eco Veg. "Zurzeit gibt es ein reichliches Überangebot", fährt er fort. "In letzter Zeit sind einige große Unternehmen in das Geschäft mit biologischem Gewächshausgemüse eingestiegen. Sie haben im April nach einer sechsmonatigen Übergangszeit gepflanzt und erreichen ihre volle Produktionskapazität in der Ferienzeit. Das wirkt sich störend auf den Markt aus, was bedeutet, dass wir im Moment eigentlich mit zu niedrigen Preisen arbeiten."

Immer mehr Importe
Auch die Mengen, die aus dem Ausland auf den belgischen Markt kommen, stellen eine starke Konkurrenz dar. "In einer Zeit starker Inflation sind die Supermärkte sehr streng bei den Preisen, sodass häufig in Frankreich, Spanien oder Italien eingekauft wird. Außerdem ist die Lage auf dem Markt für Bio-Gemüse ohnehin schwierig. Im Allgemeinen haben wir im April und Mai oft höhere Preise. Das war in diesem Jahr jedoch nicht der Fall, denn Spanien war länger auf dem Markt und ist es bei vielen Produkten immer noch. Im Juli und August passiert gar nichts auf dem Markt und im Oktober erwägen viele, wegen des hohen Gaspreises aufzuhören. Daraus ergibt sich eine kurze Saison mit vielen Kosten und zu niedrigen Preisen mit einem einzigen Lichtblick: die Blockpaprika."

Das Bio-Anbauunternehmen, das übrigens auch viel exportiert, sieht in den Niederlanden und Belgien ohnehin eine sinkende Nachfrage nach heimischen Bio-Produkten. "Wir haben in immer mehr Teilen des Jahres ein Überangebot an Produkten. Der Absatz von Bio-Produkten steigt weiter an, aber die heimischen Bio-Produkte werden immer weniger verkauft. Dies ist zum Teil auch auf den steigenden Anteil der Importe zurückzuführen."

Eco Veg baut auch viel Bio-Ingwer, Stangenbohnen, Brombeeren und Himbeeren an. "Das ist aus der Not heraus entstanden, weil die Gaspreise stark gestiegen sind. Der frisch angebaute Ingwer ist viel kräftiger und schmackhafter als der importierte Bio-Ingwer. Wir erwarten in unserem ersten Jahr eine Produktion von etwa 40 Tonnen."

Suche nach Weiterführung des Standortes Poortvliet
Dennoch sind es schwierige Zeiten für das Unternehmen, das etwa 13 Hektar anbaut und auch von anderen Erzeugern kauft. "Wir suchen immer noch jemanden, der den Betrieb an dem Standort in Poortvliet weiterführt, denn Anbau, Verpackung und Vermarktung an drei Standorten werden langsam zu viel. Das Unternehmen ist 'up and running' und kann ohne Investitionen und mit einem Team erfahrener Mitarbeiter weitergeführt werden. Auch das von uns aufgebaute Know-how und die Absatzgarantie sind wichtige Pluspunkte", so Krist abschließend. 

Für weitere Informationen:
Krist Hamerlinck
Eco Veg
Stoepestraat 5a
9960 Assenede - Belgien
+32(0) 486 166 606
info@ecoveg.be       
www.ecoveg.be       


Erscheinungsdatum:



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