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Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe:

ver.di gefährdet Versorgung in Deutschland

Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten in den deutschen Seehäfen sind ohne Ergebnis verlaufen. Ungeachtet eines erneut erhöhten Angebots des Zentralverbands der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) in Höhe von bis zu 12,5 % war ver.di nicht bereit, eine Lösung am Verhandlungstisch zu erzielen. Zuletzt hatte der ZDS bei einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten, den Stundenlohn, wie von ver.di gefordert, um 1,20 € zu erhöhen.

Darüber hinaus soll in den Vollcontainerbetrieben die jährliche A-Pauschale um 1.500 € steigen und eine Einmalzahlung in Höhe von 700 Euro gezahlt werden. Bereits im ersten Jahr hätte dieses Angebot dauerhafte Einkommensverbesserungen von 8 Prozent vorgesehen und somit inflationsbedingte Reallohnverluste ausgeglichen.

Zum Stand der Tarifgespräche erklärt die ZDS-Verhandlungsführerin Ulrike Riedel: „Wiederholt haben wir unsere Angebote verbessert und sind auf die ver.di-Forderungen eingegangen. Von ver.di gab es keinerlei Kompromissbereitschaft. Jetzt liegt ein Angebot von bis zu 12,5 % auf dem Tisch. Das umfasst auch eine rückwirkend zum 1.6. gültigen, dauerhaften Lohnerhöhung von bis 8 %. Wir liegen mit diesem Angebot über der sehr hohen Inflationsrate und weit über dem, was ver.di und andere Gewerkschaften in anderen aktuellen Verhandlungen fordern und abschließen. Mehr als das können wir uns nicht leisten, ohne den Fortbestand von Unternehmen zu gefährden. Eine weitere Eskalation ist angesichts dieses Angebots vollkommen unverhältnismäßig und schadet nicht nur uns, sondern Deutschland insgesamt. Wir brauchen dringend ein Schlichtungsverfahren.“

Quelle: www.hafen-hamburg.de


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