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Solarstrom oder Erdbeeren – oder beides?

Gerno Köhrmann betreibt zusammen mit seiner Frau Andrea einen landwirtschaftlichen Hof in Streekermoor (bei Sandkrug, Gemeinde Hatten). Dort produzieren sie Tannenbäume, Spargel und Erdbeeren. Die geernteten Früchte vermarkten Köhrmanns fast ausschließlich in ihrem Hofladen, schreibt die Kreiszeitung

Die Erdbeeren, die zurzeit Saison haben, gedeihen in tunnelartigen Röhren. Der Landwirt plant, diese durch sogenannte „Agri-PV“-Anlagen zu ersetzen: Statt das rote Obst in Pflanztunneln zu ziehen, sollen sie in Pflanzkästen wachsen, die unter Solarmodulen hängen. Sein Ziel: Neben der Erdbeerproduktion auf diese Art gleichzeitig rund fünf Millionen Kilowattstunden Strom jährlich zu erzeugen.

Köhrmann ist von seinem Konzept überzeugt: Auch wenn mit einer geringen Ertragseinbuße zu rechnen sei, ließen sich die Erdbeeren schneller und rückenschonender ernten. Zusätzlich werde umweltfreundlicher Strom gewonnen. Und: „Ein Hektar PV-Anlagen ersetzt hundert Hektar Mais“, zog er einen Vergleich zu Biogasanlagen.

Bisher handele es sich bei Köhrmanns Land um eine landwirtschaftlich genutzte Fläche. Soll aber Strom produziert werden, müsse der Flächennutzungsplan geändert werden. Die Areale firmierten dann künftig als Gewerbeflächen. Das werfe für manche Hatter jedoch ein Problem auf: Was geschehe, wenn der Landwirt sein Land verkauft oder an einen Investor abgibt? Dann könnten Dritte die Fläche für ganz anderes Gewerbe nutzen und sogar die Landwirtschaft einstellen, gab er zu bedenken.

Quelle: www.kreiszeitung.de


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