BLE KW 20:

'Präsenz der einheimischen und niederländischen Eissalat-Offerten weitetete sich augenscheinlich aus'

Bei Eissalat weitete sich die Präsenz der einheimischen und niederländischen Offerten augenscheinlich aus. Sie kamen von der Menge her jedoch nicht ganz an die spanischen Chargen heran. Für Letztere bog die Saison auf die Zielgerade ein, die Anlieferungen schränkten sich offensichtlich ein und die Qualität ließ mancherorts nach. Der Bedarf konnte problemlos befriedigt werden. Die Notierungen sanken infolge der ausgedehnten Verfügbarkeit mehrheitlich ab. Auch bei Kopfsalat hatten sich laut BLE die belgischen und inländischen Abladungen intensiviert.

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Die Geschäfte verliefen in eher ruhigen Bahnen. In München waren die deutschen Produkte zu leicht, hier griffen die Kunden lieber auf die belgische Konkurrenz zurück. Die Bewertungen veränderten sich generell nicht wesentlich, da sich Angebot und Nachfrage hinreichend die Waage hielten. Bunte Salate stammten überwiegend aus dem Inland. Das durchaus freundliche Interesse genügte nicht, um Bestände zu vermeiden. So setzten die Vertreiber ihre Aufrufe oftmals ein wenig herab, was die anschließende Abwicklung durchaus beschleunigte.

Bei den Endivien begrenzten sich die italienischen Zuflüsse, inländische Partien gewannen an Bedeutung. Belgische Ware ergänzte die Vermarktung. Die Preise tendierten mehrheitlich abwärts, zum einen infolge zu geringer Kopfgewichte und zum anderen aufgrund verminderter Unterbringungsmöglichkeiten. Auch einheimischer Feldsalat vergünstigte sich infolge zu üppiger Zufuhren.

Äpfel
Noch immer bildeten einheimische Artikel die Basis des Sortimentes. Allerdings schränkte sich die Verfügbarkeit ein. Insgesamt gestaltete sich der Umschlag eher gemächlich. Angebotsbedingt mussten die Händler ihre Forderungen häufig ein wenig senken, wenn sie Überhänge vermeiden wollten.

Birnen
Südafrikanische Importe dominierten vor chilenischen. Die Verfügbarkeit hatte sich ausgedehnt, speziell Abate Fetel und Forelle gewannen an Relevanz. Das Interesse verharrte hingegen auf bisherigem Niveau. Vergünstigungen mussten oftmals her, wenn keine Bestände auflaufen sollten.

Tafeltrauben
Die Verkäufer schränkten ihre Bereitstellung merklich ein, denn die Kunden tendierten inzwischen eher zu Steinobst als zu Tafeltrauben. Das überaus schwache Interesse konnte ohne Schwierigkeiten gestillt werden. Organoleptisch angegriffene Offerten, mussten selbstredend mit Vergünstigungen untergebracht werden.

Erdbeeren
Die Präsenz der einheimischen Früchte hatte sich augenscheinlich ausgedehnt. Trotz der verstärkten Nachfrage gelang eine Räumung dennoch nicht immer vollständig. Selbst gewährte Vergünstigungen schützten die Vermarkter nicht vor Überhängen.

Zitronen
Spanische Primofiori herrschten vor, neuerntige Verna gleicher Herkunft folgten von der Bedeutung. Die Preisspanne der spanischen Offerten dehnte sich in beide Richtungen aus: Qualitativ angegriffene Ware traf auf organoleptisch sehr ansprechende Produkte.

Bananen
Das sommerliche Wetter hatte die Unterbringungsmöglichkeiten verschiedentlich eingeschränkt. Die Reifereien reagierten darauf mit einer verminderten Bereitstellung. Überhänge konnten auf diese Weise in der Regel vermieden werden.

Blumenkohl
Einheimische Chargen dominierten vor belgischen. Die Präsenz der französischen und niederländischen Partien schmolz, diese verschwanden örtlich im Wochenverlauf aus dem Sortiment. Der Bedarf war nicht besonders stark ausgeprägt.

Gurken
Das Sortiment der Schlangengurken bestand ausschließlich aus einheimischen, belgischen und niederländischen Produkten. Die Verfügbarkeit hatte sich ein wenig ausgedehnt, auch die Nachfrage intensivierte sich häufig, sie konnte dennoch in der Regel befriedigt werden.

Tomaten
Niederländische und belgische Früchte bildeten die Basis des Angebotes. Daneben konnte vorrangig auf italienische, deutsche und spanische Offerten zugegriffen werden. Die Verfügbarkeit hatte sich augenscheinlich ausgedehnt. Bei frühsommerlicher Witterung hatte sich auch das Interesse verstärkt.

Gemüsepaprika
Niederländische Zufuhren dominierten das Geschehen, gefolgt von türkischen und belgischen Chargen. Spanische und recht hochpreisige einheimische Partien kamen über einen komplettierenden Status nicht hinaus. Die Bereitstellung hatte sich ausgedehnt, die Nachfrage hingegen verharrte auf bisherigem Niveau.

Spargel
Sowohl bei den weißen und violetten als auch bei den grünen Stangen dominierten einheimische Produkte mit weitem Abstand die Szenerie. Bei den europäischen Importen gab es vorrangig niederländische und polnische Chargen. Die sommerlichen Temperaturen führten zu einem Anwachsen der Abladungen. Die Nachfrage konnte da nicht Schritt halten.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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