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John Bloed, Bloed Machinery, Niederlande:

"Ich war eigentlich immer ein Kunde, aber jetzt bin ich selbst einer der Lieferanten"

"Wenn Kunden angeben, dass etwas in den Verarbeitungslinien nicht so läuft, wie sie es sich wünschen, kommen sie zu uns, um technische Lösungen zu finden", beschreibt John Bloed von Bloed Machinery das Unternehmen kurz und bündig. "Wir können diese technischen Lösungen sauber in unserem 3D-Zeichenprogramm darstellen und sie dann den Kunden präsentieren. Wenn die Kunden einverstanden sind, werden wir es auch entwickeln."

Das Unternehmen entwickelt und installiert maßgeschneiderte Maschinen für verschiedene Branchen. So liefert es beispielsweise Maschinen für die Obstsortierung und -verarbeitung, die Verbesserung von Anbauflächen, die Lebensmittelindustrie und den Gartenbau. Für die O&G-Branche stehen vor allem Sortier- und Schneidesätze im Vordergrund. "Wir haben Maschinen, die für Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen und verschiedene Sorten von Gemüse geeignet sind. Diese kommen auf ein Stapelband, danach werden sie über ein Leseband, das sich schneller dreht, getrennt. Schließlich gibt es am Ende Füllbänder zum Befüllen der Kisten. Es ist ein Teil der Produkthandhabung, und wir arbeiten jetzt auch an Techniken zur Entwicklung eines Roboterarms für die Palettierung."

Foto rechts: John Bloed

Der Unternehmer verfügt über jahrelange Erfahrung in der Beerenbranche und beschloss vor zehn Jahren, den Schritt zu wagen und mit Bloed Machinery ein neues Abenteuer zu beginnen. "Ich war bei Blood Berries immer auf der technischen Seite. Ich habe schöne Dinge erfunden, um die Beeren länger aufbewahren zu können. Von da an entschied ich mich, mein eigenes Unternehmen zu gründen. Seine Erfahrung im Obstsektor ist hier von Vorteil. "Ich war eigentlich immer der Kunde für die Lösungen, die wir bei Lieferanten gesucht haben, aber jetzt bin ich selbst einer dieser Lieferanten. So kann ich mich in die Lage der Kunden versetzen und gemeinsam mit ihnen nach den bestmöglichen Lösungen suchen. Das klappt eigentlich immer ganz gut."

Vor zwei Jahren beschloss sein Sohn Marnix, dass es an der Zeit war, in das Familienunternehmen einzusteigen. "Das ist natürlich wunderbar. Er übernimmt hauptsächlich die zeichnerischen und technischen Arbeiten. Ich stelle ihm Ideen vor, die ich habe. Er wirft seine eigenen Ideen in den Mix und arbeitet sie dann aus. Seit Marnix bei uns ist, haben sich die Dinge wirklich beschleunigt. Früher war ich viel unterwegs, aber jetzt verbringe ich etwa 90% meiner Zeit in unserer eigenen Werkstatt. Wir können jetzt Lösungen von A bis Z für die Probleme unserer Kunden entwickeln." 

Foto rechts: Marnix Bloed

Die Kunden des Unternehmens sind in ganz Europa ansässig. "Aus meiner Beerenzeit habe ich viele Kontakte behalten. Außerdem bin ich es gewohnt, mit verschiedenen Ländern zu arbeiten, so dass wir in den Ländern, in denen wir tätig sind, eigentlich keine Einschränkungen haben. Wir sind in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, England, Ungarn und Polen beschäftigt. Außerdem haben wir neulich sogar ein Projekt in Kenia durchgeführt."

Die Herausforderungen für den Maschinenbau liegen vor allem in der Versorgung mit Rohstoffen. "Die Preise dafür explodieren, und bei einigen Teilen kommt es zu erheblichen Verzögerungen. Bis jetzt haben wir noch keine Kunden verloren. Sie wissen auch, dass dies einfach eine Folge der heutigen Zeit ist. Solange sie dies akzeptieren und wir unseren Einkauf mit einer Marge fortsetzen können, sehe ich keine Probleme voraus."

Auf die Frage, wo John mit Bloed Machinery in fünf Jahren stehen will, wird sein Sohn kurz hinzugezogen. "Eigentlich sollte ich Marnix fragen", sagt er und lacht. "Er und mein anderer Sohn (der auch gerne einsteigen will) sind die vorgesehenen Nachfolger. Letztlich geht es darum, das Unternehmen bekannt zu machen und die individuelle und serielle Arbeit weiter auszubauen. Indem wir uns weiterentwickeln und mit den neuen Techniken, die auf dem Markt sind, Schritt halten, versuchen wir, einen größeren Kundenkreis anzusprechen und uns einen Namen zu machen."

Für weitere Informationen:
John Bloed
Bloed Machinery
Bredestraat 12
4014 NB Wadenoijen - Niederlande
+31 (0)6 - 50 50 68 72
info@bloedmachinery.nl 
www.bloedmachinery.nl 


Erscheinungsdatum:



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