BLE KW15:

'Französische Blumenkohl-Offerten herrschten augenscheinlich weiterhin vor'

Obwohl sich ihre Präsenz leicht eingeschränkt hatte, herrschten französische Offerten augenscheinlich weiterhin vor. Italienische Anlieferungen folgten von der Bedeutung her. Einheimische Produkte gewannen an Relevanz, sie wurden meist in 6er-Abpackungen angeboten, heißt es im neuesten BLE-Marktbericht. Belgische, spanische und niederländische Partien kamen über eine ergänzende Rolle nicht hinaus. Insgesamt zeigte sich eine durchaus freundliche Nachfrage, die jedoch problemlos befriedigt
werden konnte.

Die Qualität der Artikel ließ nur selten Wünsche offen. Meist verharrten die Notierungen auf dem Niveau der Vorwoche. Vereinzelt zogen sie jedoch auch an, so etwa in Hamburg, wo sich die französischen Abladungen verteuerten, da sich die italienischen Zuflüsse begrenzten. Auch in Frankfurt stiegen die Bewertungen der italienischen und französischen Erzeugnisse zum Wochenbeginn leicht an.

Hier gelangen Sie direkt zum vollständigen Markt- und Preisbericht. 

Äpfel
Alterntige einheimische Offerten gaben kontinuierlich den Ton an, verloren aber zunehmend Marktanteile. Die Importe aus Übersee dehnten sich offensichtlich aus: Die Saison nahm langsam Fahrt auf.

Birnen
Das Sortiment setzte sich vorrangig aus südafrikanischen und chilenischen Importen zusammen. Der Bedarf war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte ohne Schwierigkeiten gedeckt werden.

Tafeltrauben
Südafrikanische Zuflüsse dominierten augenscheinlich, verloren aber insgesamt an Bedeutung. Die entstandene Lücke konnte von den anderen Herkünften nicht immer kompensiert werden, sodass das Interesse nicht vollends gestillt werden konnte.

Erdbeeren
Generell hatte sich die Nachfrage infolge der frühlingshaften Temperaturen aber verstärkt. Sie konnte dennoch befriedigt werden. Trotzdem zeigten die Bewertungen in der Regel einen aufwärts gerichteten Trend.

Zitronen
Spanische Primofiori herrschten vor. Das Interesse war nicht besonders stark. Es hatte sich punktuell infolge der frühlingshaften Temperaturen eingeschränkt.

Bananen
Angebot und Nachfrage hielten sich weitgehend die Waage. Aufgrund der frühsommerlichen Witterung hatte sich der Bedarf mancherorts leicht begrenzt.

Salat
Kopfsalat stammte vorrangig aus Belgien. Je näher die Feiertage rückten, desto schneller verliefen die Geschäfte. Die Preise der belgischen Offerten tendierten oftmals nach oben, die der deutschen nach unten, da diese Artikel hinsichtlich ihres Gewichtes nicht immer überzeugen konnten.

Gurken
Bei den Schlangengurken überwogen niederländische, inländische und belgische Chargen. Anlieferungen aus Spanien, Griechenland und Marokko kamen über einen ergänzenden Status nicht hinaus.

Tomaten
Es stand ein umfangreiches Sortiment bereit. Einstandsbedingt hatten die hohen Notierungen der Vorwoche weiter Gültigkeit. Mitunter tendierten sie auch weiter aufwärts.

Gemüsepaprika
Die Präsenz der dominierenden niederländischen Offerten wuchs an. Die Verfügbarkeit fiel nicht besonders üppig aus. Die Notierungen tendierten meistens aufwärts.

Spargel
Die Verfügbarkeit hatte sich augenscheinlich ausgeweitet. Da sich aber auch die Unterbringungsmöglichkeiten ausgedehnt hatten, entstanden in der Regel keine Überhänge. Die Notierungen tendierten mehrheitlich nach oben.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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