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Warum sich Primalof für das Flowpack entschieden hat

"Chicorée profitiert von einem ausgeglichenen Markt"

„Der Markt hat nicht das richtige Kostenverhältnis“, sagte Charles Cattoir von Primalof im Dezember. Das belgische Unternehmen baut Chicorée an und vertreibt ihn. „Die Produktionskosten steigen ständig. Wir haben nicht die Kontrolle über all diese Kosten: Dinge wie Strom, Gas, Treibstoff und Schutzmaterialien, die für die Einhaltung der Corona-Maßnahmen erforderlich sind.“ Dieses Ungleichgewicht übt Druck auf einige Verbraucherkäufe aus.

Charles weiß nicht, ob es daran liegt, dass die Menschen anfangen könnten, andere Kanäle - lokale oder direkte Käufe bei Erzeugern - den Einzelhändlern vorzuziehen. „Die Menschen scheinen weniger geneigt zu sein, frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Das könnte der Grund dafür sein, dass der Marktanteil der Supermärkte und ihrer Lieferanten während der Pandemie gestiegen ist. Das geben sie langsam wieder auf. Die letzten beiden Jahre waren für den Chicorée-Sektor gut, mit guten Verkäufen zu guten Preisen und Spielraum für Investitionen.“ 

Mitte Dezember 2021 war Charles weniger optimistisch. „Die Erträge sind gut, daher wird die Versorgung mit belgischem Chicorée weiterhin gut sein. Man fragt sich, wie sich der Verkauf entwickeln wird.“ Der Dezember ist jedoch in der Regel ein Spitzenmonat, sowohl was das Volumen als auch was den Umsatz betrifft. „Die Mengen und Preise sind gesunken und die Kosten werden so hoch, dass die Margen immer geringer werden.“ Dennoch gibt es noch Chancen. „Mit der Zeit erholt sich alles“, fährt Cattoir fort.

Unausgeglichener Markt
Auch der belgische Chicorée-Erzeuger sagt, der Markt sei aus dem Gleichgewicht geraten. Primalof beliefert die Einzelhandels-, Industrie- und Großhandelskanäle. Die Industrienachfrage ist stabiler, während die der Supermärkte schwankt. Im Einzelhandelskanal sind die Margen ungleichmäßig über die Kette verteilt. Die Erzeuger haben in den letzten zwei Jahren von höheren Margen profitiert.

Das ging auf Kosten des Handels und des Einzelhandels. Jetzt ist das Gegenteil der Fall. „In dieser Hinsicht gibt es ein Ungleichgewicht. Das nützt langfristig niemandem: weder dem Einzelhandel noch den Händlern und auch nicht den Erzeugern. Ein ausgeglichener Markt ist für alle viel besser. Langfristig ist es wichtig, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen und dafür zu sorgen, dass alle ihren Anteil am Chicorée verdienen.“ 

Langfristige Beziehungen
Charles glaubt, dass sich der Chicorée-Sektor weiter professionalisieren wird. Die Tendenz geht dahin, zunehmend langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen, unabhängig davon, um welchen Vertriebskanal es sich handelt. Das ermöglicht die Weiterentwicklung der Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kultur. Charles glaubt, dass es in einigen Jahren nur noch einige wenige große Akteure auf dem belgischen Chicorée-Markt geben wird. Diese werden sich hauptsächlich mit der großflächigen Hydroponik-Landwirtschaft befassen.

Die Spezialisierung spielt eine Rolle. „In der Vergangenheit haben die Erzeuger verschiedene Kulturen in einem Betrieb angebaut. Das könnte sich durchaus ändern. Fokussierung und Spezialisierung haben sich in anderen Sektoren bewährt“, folgert Charles. Er glaubt nicht, dass die kleinen Landwirte völlig verschwinden werden. Sie werden sich lediglich stärker auf Marktnischen für Chicorée konzentrieren, wie z. B. gemahlene Chicoréewurzeln oder Mini-Chicorée. (MW)

Nachhaltigkeit wichtig bei der Wahl der Flowpacks
„Bei der Wahl der Verpackung für ihren Chicorée hat Primalof verschiedene Optionen in Betracht gezogen“, sagt Alexander Tack. Er ist bei GH für Verkauf und Buchhaltung zuständig. Dieses belgische Unternehmen konzentriert sich auf Verpackungslösungen für Produkte wie frische Lebensmittel. „Nachhaltigkeit war ein wichtiger Aspekt, sowohl für Primalof als auch für seine Handelspartner. Der Trend, Plastikverpackungen für Obst und Gemüse zu verbieten, hält an. Die Verpackung von Chicorée in Flowpacks bietet jedoch nach wie vor viele Vorteile.“

Hygiene
Sie biete eine hygienische Lösung, insbesondere während der Pandemie, betont Alexander. „Außerdem schützt die Verpackung die Qualität des Produkts und verlängert seine Haltbarkeit. Sie hat zum Beispiel integrierte, intelligente Lichtfilter. So verfärbt sich der Chicorée auch nicht so schnell. Das trägt dazu bei, dass das Produkt seinen Geschmack länger behält, und beugt so der Lebensmittelverschwendung vor.“  

„Die Folie enthält auch Mikroperforationen. Diese verhindern die Bildung von Kondenswasser und das Austrocknen des Chicorées.“ Die Verpackung von Chicorée in Flowpack hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann die Verpackung bedrucken. „Durch die Personalisierung der Verpackung kann Primalof den Verbrauchern gezielt Informationen über die Vielseitigkeit des Produkts geben“, erklärt Alexander.

Die Automatisierung der Chicorée-Verpackung hat noch einen weiteren Vorteil. „Das manuelle Verpacken des Produkts in vorgeformte Beutel erfordert viel Zeit und Arbeitskraft. Mit der Flowpack-Lösung kann Primalof sein Produkt schneller und effizienter verpacken. Außerdem wird Personal eingespart. So kann sich die Investition schneller amortisieren. Dieser Return on Investment war ein entscheidender Faktor für Primalof, sich für die Flowpack-Lösung von GH-Ulma zu entscheiden. Gemeinsam haben wir sicherlich den richtigen Weg gefunden, um Chicorée zu verpacken. Sie ist detailorientiert, nachhaltig und respektiert das Produkt“, so Alexander Tack abschließend.

Für weitere Informationen:
Alexander Tack
Alexander.Tack@gh-ulma.com 
Ulma Packaging
www.ulmapackaging.com 

Charles Cattoir
Primalof
Leeg Bracht 23
9860 Balegem, Belgien
+32 (0)483 48 47 17
charles@primalof.be        
www.primalof.be   


Erscheinungsdatum:



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