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Umgang mit der Realität des heutigen Marktes

Gerade der Frischwarenbereich und insbesondere der Bereich Frischkräuter durchläuft derzeit eine Zeit beispielloser Veränderungen in großem Ausmaß. "Alles, was wir bisher durchgemacht haben, konnte uns darauf nicht vorbereiten. Die Lieferkettenkrise und die katastrophalen Auswirkungen einer zweijährigen Pandemie haben unsere DNA so tiefgreifend verändert, dass wir deren Ausmaß noch nicht realisiert haben", so Omer Kamp von ERP. 

Das niederländische Unternehmen Europe Retail Packaging B.V. aus Poeldijk läßt verlauten, dass die zu erwartenden Hindernisse und Hürden unsicher, schwer vorhersehbar und verwirrend sind. Zu diesen neuen Problemen gehören Raymond van der Burgh von ERP zufolge logistische Beschränkungen sowohl in Afrika als auch dem Nahen Osten, hohe Inflation, Preiserhöhungen für Rohstoffe, erheblich gestiegene Energiekosten, unvorhersehbare Witterungsbedingungen und pandemische Beschränkungen, auch insbesondere durch die jüngste Entdeckung der Omikron-Variante. Letztere hat bereits im internationalen Luftverkehr für Chaos gesorgt."Um die Dinge ins rechte Licht zu rücken und die Situation zu relativieren, müssen wir erkennen, dass die aktuelle Inflationsrate bei 4,4% liegt und bis Ende 2022 auf 6,6% steigen soll. Vor Ausbruch der Pandemie im Jahr 2020 lag die Inflationsrate bei 0,68%. Dies allein bedeutet eine Preissteigerung von über 5%, ohne dass andere Aspekte wie dramatisch gestiegene Energiekosten und unproportional hohe Frachtflugkosten dabei auch nur berücksichtigt werden", betont ERP nachdrücklich.

"Die Erzeuger haben Mühe, die Produktion aufrechtzuerhalten, aber jetzt, wo alles um sie herum zusammenbricht, kann mit hoher Sicherheit davon ausgehen, dass die Preise weiter steigen werden. Die Situation hat sich geändert und die Frischkräuterindustrie sowie der Gewürzsektor nicht mehr in der Lage sein, die gegenwärtigen saisonale Preise aufrecht zu erhalten", sagt Joella Steenbergen. 

Trotz dieser düsteren Aussichten und pessimistischen Prognosen, was die Zukunft bringen könnte, gibt es Licht am Ende des Tunnels. Frische Kräuter sind laut Wessel Prins von Natur aus "unelastisch". Er will damit sagen, daß sie weniger empfindlich auf Preisbewegungen reagieren. "Kräuter sind aus unserer täglichen Ernährung nicht mehr wegzudenken und werden nicht mehr als Luxus angesehen. Verbraucher werden weiterhin frische Kräuter verwenden, auch wenn die Preise neue Höhen erreichen", so Prins.

Es sei jedoch daran erinnert, dass die geringe Luftfrachtkapazität derzeit das störendste Hindernis ist. "Wir erleben jetzt bereits, dass Frachtflugzeuge vom Transport frischer Produkte auf die Beförderung anderer höherwertigerer Güter umsteigen. Wir sind uns zu 100% sicher, dass dies im Dezember zu Verzögerungen und ungünstigen Frachtraumzuteilungen führen wird", so Omer Kamp weiter.

"Wenn wir Schnittlauch als Beispiel betrachten, der zufällig die Nummer eins beim Verkauf von Kräutern ist: Hier laufen sowohl die Lieferungen von der Firma Jordan Rivers aus Äthiopien als auch die logistischen Zuteilungen über ET Airlines gut. Ohne jeden Zweifel war die Versorgung mit Schnittlauch in diesem Jahr außergewöhnlich und konstant. Das war auch ein Verdienst der Firma Jordan River, die sich rechtzeitig an die Probleme dieser hektischen Zeit anpassen konnte", erklärt Raymond van der Burgh.

Um den Markt besser bedienen zu können und bessere Voraussetzungen zur Bewältigung der Preissteigerungen zu schaffen, hat sich das äthiopische Unternehmen entschieden, neben der viel gelobten Premium-Schnittlauchlinie auch eine Schnittlauchlinie für Verarbeitungszwecke in der Industrie zu günstigeren Preisen anzubieten.

Alles in allem wird die Gewürz- und Frischkräuterindustrie auf absehbare Zeit vor Herausforderungen mit extremen Konsequenzen stehen. Es gibt keine Spielräume für Fehler oder Fehleinschätzungen. Ein entspanntes Zurücklehnen ist nicht mehr möglich. Die gesamte Branche wird dringend notwendige Anpassungen vornehmen müssen.

Für mehr Informationen:
Omer Kamp
Europe Retail Packing B.V.
Tel: +31 174 282 510
Tel: +972 54-6512199 
Email: Omer@erpnl.nl 
www.erpnl.nl  


Erscheinungsdatum:



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