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Batati GmbH: Späte und schwache Süßkartoffelernte in der Schweiz

"Insgesamt fällt der Ertrag witterungsbedingt enttäuschend aus"

Die Situation bei den Schweizer Süßkartoffeln ist momentan eher schwierig. Die bisherige Saison mit dem dazugehörenden Witterungsverlauf verlangt von den Anbauern der Erzeugergenossenschaft Batati GmbH alles ab. "Die Süßkartoffeln wurden teilweise mit 2-3 Wochen Verspätung gepflanzt, da der Boden in den ersten Pflanzwochen durch die Nässe Ende Mai nicht befahrbar war. Der vergleichsweise kühle und vor allem sehr nasse Sommer verzögerte die Entwicklung dieser wärmeliebenden Pflanze weiter", blickt Geschäftsführer Simon van der Veer auf Nachfrage zurück.


Frische Knollen aus Schweizer Erzeugung / T. Jaworr. 

Hinzu kam das außerordentliche Hagelereignis vom 28. Juni 2021, wo über 30% der Flächen betroffen waren. Der Hagel habe gemäß Van der Veer teils zu massivem Blattabschlag geführt, wodurch die Pflanzen zuerst neue Blätter bilden mussten, um weiter assimilieren zu können. "Dieses Zusammenspiel führte dazu, dass der Verkaufsstart erst Mitte Oktober stattfand, etwa 4 Wochen später als in einem 'normalen' Jahr. Gleichzeitig müssen wir auf einigen Feldern zum Teil von größeren Ertragsausfällen ausgehen. Die Knollenzahl pro Pflanze und die Qualität sind gut, das Knollengewicht hingegen eher unterdurchschnittlich. Gesamthaft fällt der Ertrag enttäuschend aus, vor dem Hintergrund der Witterung dennoch nicht weiter erstaunlich."

Die Lagerung und Aufbereitung am 2020 in Betrieb genommenen Standort in Fräschels habe sich mehr als bewährt, so Van der Veer. "Durch moderne Lager und kurze Wege kann rationell gearbeitet werden. Nur leider werden wir aufgrund der Witterung das zweite Jahr in Folge die Anlage nicht voll auslasten können."


Während der Rodung / T. Jaworr. 

Etablierung am Frisch- und Industriemarkt
Neue Süßkartoffelprodukte wird der 2014 gegründete Zusammenschluss heute kaum entwickeln. "Die Erfahrung zeigt, dass Süßkartoffeln für den Einzelhandel und teilweise für die industrielle Verarbeitung, insbesondere großfallende Ware, gefragt sind. Der Absatz von kleinen Süßkartoffeln und Süßkartoffeln zweiter Qualität funktioniert spärlich. Verarbeitete Produkte sind lecker und innovativ, bislang ist es der Batati GmbH nicht gelungen, diese erfolgreich im Handel zu lancieren. Hemmschuh Nummer 1 ist immer wieder der Preis. Somit stellt sich auch die Frage nach einer Expansion ins benachbarte Ausland nicht. Unter Schweizer Bedingungen produzierte Agrargüter schaffen es aus Preisgründen überhaupt kaum in den Export."


Einblicke in die Aufbereitung / Bild: T. Jaworr.  

Diesjährige Ernte im Endspurt
Noch steht die Ernte der letzten rund 6 ha Süßkartoffeln an und entsprechend der Verkauf der bisher eingelagerten und einzulagernden Mengen. "Gleichzeitig läuft die Planung für das Jahr 2022 und wir hoffen, dass das ein Süßkartoffeljahr für die Geschichtsbücher wird – mit vollen Kisten und guten Qualitäten", prophezeit Van der Veer abschließend.

Weitere Informationen:
Batati Süsskartoffeln GmbH
Christian Hurni & Simon van der Veer
Berg 50
3284 Fräschels
+41 79 224 60 04
simon@batati.ch     
www.batati.ch  
www.facebook.com/Batati.ch    


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