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Jens Borchert (Palm Nuts & More) zur Marktlage bei den Walnüssen

"Warenknappheit zu Weihnachten ist den Umständen entsprechend nicht auszuschließen"

Seit etwa drei Wochen wird in Kalifornien, dem weltweit größten Walnuss-Anbaugebiet nach China, fleißig geerntet. Doch erst nachdem die Walnüsse getrocknet und aufbereitet sind, werden sie nach Europa verschifft. Und gerade seitens der Verschiffung tue man sich in Zeiten von Corona besonders schwer, weiß Jens Borchert, Mitgeschäftsführer der Palm Nuts & More GmbH & Co. KG. Das in Buchholz in der Nordheide beheimatete Unternehmen vertritt unter anderem die kalifornische Mariani Nut Company am deutschen Markt. 

Momentan sei die Marktlage laut Borchert eher als "schleppend" zu bezeichnen. "Die Warenbeschaffung ist kaum zu planen, weil wir nicht wissen ob und welches Volumen verladen wird. Aufgrund von Corona gibt es nach wie vor zu wenig Schiffsabfahrten, weshalb die Fahrpläne laufend geändert werden." Darüber hinaus habe man mit erhöhten und tendenziell schwankenden Frachtraten zu kämpfen: Vor dem Corona-Ausbruch lagen die Containerkosten bei etwa 2500 USD, aktuell schwanken sie um 3500 USD je einzelnen Container.


Einblicke in den kalifornischen Walnussanbau / Bild: Palm Nuts & More

Warenknappheit zu Weihnachten
Nichtsdestotrotz scheint sich die Ernte im Anbaugebiet Kalifornien recht gut zu entwickeln. Borchert: "Es werden überwiegend gute Qualitäten und schöne, helle Kerne erwartet. Letzte Woche hat es ein wenig Regen in Kalifornien gegeben, dies hat sich dennoch laut unserer Informationen kaum auf die Ernte der Nüsse ausgewirkt." Entsprechend den erschwerten Umständen in Sachen Logistik und Seefracht müsse man allerdings mit Verzögerungen und Engpässen rechnen. "Ab Dezember trifft die kalifornische Ernte sukzessive ein, in diesem Jahr ist eine Warenknappheit zu Weihnachten jedoch nicht auszuschließen."


Joachim Alkewitz, Bernd Hofmeister und Jens Borchert während der Fruit Logistica 2020. Das Team der Palm Nuts & More wird auch bei der nächsten Auflage präsent sein. 

Bis dahin werden Walnüsse aus Australien sowie Chile gehandelt, ergänzend kommen Chargen aus Osteuropa und Frankreich hinzu. "Kalifornische Walnüsse werden seit jeher im deutschen Handel bevorzugt, gefolgt durch Chile sowie Australien und an weiterer Stelle kommt dann Frankreich", weiß Borchert. Im Laufe der Jahre habe man das Vermarktungsfenster für kalifornische Ware nach hinten raus allmählich verlängern können, fügt er hinzu.


Walnüsse in der Schale werden aktuell tonnenweise geerntet
Bild: Palm Nuts & More

Mangelnde Wasserversorgung prägt globalen Nussanbau
Das Geschäft mit Walnüssen in der Schale sei tendenziell eher rückgängig, zugunsten der Walnusskerne. "Des Weiteren ist die mangelnde Wasserversorgung, nicht nur in Kalifornien, sondern auch anderswo nach wie vor ein heikles Thema in der Nussbranche. Diese übergreifende Entwicklung wird uns auch in den kommenden Jahren begleiten", heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
PALM Nuts & More Nuss und Trockenfrucht GmbH & Co. KG
Joachim Alkewitz & Jens Borchert 
Lindenstrasse 17
D-21244 Buchholz/N.
Tel: +49 4181 9091 14
jborchert@palm-nutsandmore.de  
www.palm-nutsandmore.de 


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