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Thomas Derstadt, Import Promotion Desk:

"Wir wollen gute Produkte für spezialisierte Importeure garantieren"

Das Import Promotion Desk (IPD) unterstützt Importeure dabei Kontakte zu passenden Exporteuren und Produzenten aus Übersee zu knüpfen und achtet auf verschiedene Kriterien, um die Produkte in Europa konkurrenzfähig zu machen. 

"Unser Mandat liegt darin, die Exporteure aus Entwicklungs- und Schwellenländern fit für den Markt zu machen und sie vor allen Dingen mit den hiesigen Importeuren zu verbinden", sagt IPD-Spezialist Thomas Derstadt. "Unsere Arbeit ist dadurch charakterisiert, dass wir stark mit Exportförderungs- und Anbauverbänden vor Ort zusammenarbeiten. Wir bieten verschiedene Trainings an und bereiten Unternehmen gerade auch in kommunikativer Hinsicht auf den Markt vor."


Thomas Derstadt. Foto: IPD

Qualitätsstandards und Fruchtangebot
Das IPD bietet Importeuren eine neutrale und kostenlose Unterstützung bei der Beschaffung. Es vermittelt Kontakte zu ausgewählten Erzeugern von frischem Obst und Gemüse, die den GLOBAL G.A.P.-Standards oder auch den Anforderungen des EU-Bio-Logos entsprechen. Diese kostenlosen Vermittlungsdienste stehen allen europäischen Importeuren zur Verfügung. 

Die Importeure können sicher sein, dass sie mit zuverlässigen Erzeugern zusammengebracht werden, denn die Unternehmen, die am IPD-Programm teilnehmen, werden besucht und sorgfältig überprüft. Dabei berücksichtigen die IPD-Experten nicht nur die Zertifizierung, sondern auch Kriterien wie die Produktqualität, das Exportpotenzial und die Kapazität.

Derstadt: "Soziale Standards im Anbau einzuhalten sind uns dabei genauso wichtig wie eine sinnvolle ökologische Arbeitsweise zu bewahren. Brix-Werte werden natürlich auch regelmäßig abgefragt." 


Foto: IPD

Zum beliebten Fruchtangebot gehören unter anderem Mangos, Avocados und Maracujas. Spanische Importeure zum Beispiel haben bisher vor allem Avocados, Erdbeeren, Zitrusfrüchte und Trauben sowie Ingwer und Kurkuma nachgefragt. Aber auch weniger bekannte Früchte wie Pitahayas, Mangostane und Granadillas produzieren die Unternehmen im IPD-Programm. "Zudem wollen wir auch gute Produkte für spezialisierte Importeure und Großhändler, die beispielsweise den Einzelhandel beliefern, garantieren können."

Gute Vernetzung
Die Corona-Pandemie beeinflusste natürlich auch die Arbeit des IPD. So kam es bereits zu diversen Messeausfällen, was eine Verlagerung ins Virtuelle erforderte. "Wir haben uns schnell umstellen und ein virtuelles Programm für Interessierte anbieten können. Viele Importeure sind natürlich froh darüber, dass die Kommunikation dadurch weiterhin gewährleistet ist", so Derstadt.

Zu den weiteren Stärken des IPD zählt Derstadt die gute Vernetzung vor Ort sowie die Informationslage zu länderspezifischen Marktinformationen. "Ein gezieltes Matchmaking für Unternehmen auf den Messen ist wichtig, da dadurch sowohl Marktanforderungen, ein hohes Maß an Qualität und eine Stabilität in der Kommunikation und Kooperation erreicht werden."

Lang andauernde, wichtige Prozesse
Zudem weist Derstadt darauf hin, dass in den verschiedenen IPD-Partnerländern heterogene Zustände vorzufinden sind und man sich auf die jeweiligen Umstände einstellen müsse. Derstadt: "Ob Bio-Qualität angeboten werden kann oder nicht, lässt sich erst nach einer intensiven Auseinandersetzung mit den Produzenten und Betrieben vor Ort klären. Es handelt sich dabei natürlich um einen Prozess, der sehr viel Zeit und Mühe beansprucht, letzten Endes aber zufriedenstellende Ergebnisse für beide Seiten offeriert."

Während der Pandemie bestanden in den südamerikanischen Exportländern anfänglich viele offene Fragen, etwa wie es hinsichtlich der Arbeit auf den Feldern, der Unterbringung und Verpflegung von den Menschen vor Ort bestellt ist. "Mit der Zeit haben sich diese Probleme weitestgehend gelöst. Mittlerweile ist die Produktion in den meisten Ländern wieder stabil."


Foto: IPD

Bedeutung von Fachmessen
"Fachmessen sind essenziell für unsere Arbeit. Da wir Unternehmen miteinander matchen möchten, sind diese Veranstaltungen ein absolutes Muss", sagt Derstadt zur Teilnahme des IPD an der diesjährigen Fruit Attraction. "Die Fachmesse Fruit Attraction hat mit der Zeit und insbesondere für lateinamerikanische Länder an Bedeutung gewonnen."

Das vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützte IPD stellte dieses Jahr auf der Fachmesse unter anderem das Frischobst-Angebot aus Ecuador, Kolumbien und Peru vor.

Weitere Informationen:
Thomas Derstadt
Import Promotion Desk
c/o sequa gGmbH
Alexanderstraße 10
53111 Bonn
Telefon +49 (0)228 909 0081 0
Web: https://www.importpromotiondesk.de/  


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