Trotz Widrigkeiten steigerte Canlar das Exportvolumen

Lokal hohe Nachfrage nach türkischen Kirschen, in einigen Ländern aufgrund des Lockdowns geringer

Die türkische Kirschsaison ist nun fast vorbei und laut einem türkischen Exporteur war es ein solides Jahr. Das Exportvolumen war trotz der offensichtlichen Probleme in der Welt höher als im letzten Jahr. Die Ernte verzögerte sich witterungsbedingt um einige Wochen und der asiatische Markt konnte die erhofften Kaufgelegenheiten für die Exporteure nicht bieten.

Die Früchte waren dieses Jahr von guter Qualität, obwohl die türkische Kirschenernte durch die Wettereinflüsse etwas verzögert war. Das sagt der stellvertretende Geschäftsführer von Canlar, Enes Gurgen. „Die türkische Kirschsaison begann mit guten Ernten. Qualität und Geschmack dieser Früchte waren wie immer in allen Obstplantagen gut. Die lokale Nachfrage war hoch, daher war der lokale Preisindex im Vergleich zu den Vorjahren höher. In vielen Ländern war die Nachfrage aufgrund der Lockdowns schwach. Angesichts dieser Marktbedingungen waren Angebot, Nachfrage und Wettbewerb sehr schwankend. In diesem Jahr haben wir unsere neue Marke 'Solaris Fruit' in den verschiedenen Märkten beworben.“

Canlar hätte gerne auf den asiatischen Märkten weiter expandiert, nachdem sie letztes Jahr auch Lieferungen nach China durchgeführt haben. Gurgen erklärt, dass es in dieser Saison schwieriger war. „Da wir in diesem Geschäft sowohl auf dem europäischen als auch auf dem skandinavischen Markt über mehr als 30 Jahre Erfahrung verfügen, haben wir uns nun auch auf andere Märkte fokussiert und unsere neue Marke in Indien sowie in anderen asiatischen Ländern und im Nahen Osten eingeführt. In Bezug auf den asiatischen Markt, insbesondere in China und Südkorea, waren unsere Erwartungen hoch. Aus unvorhergesehenen Gründen konnte der Export in diese derzeit angespannten Märkte in dieser Saison jedoch nicht anlaufen. Wir hoffen auf bessere Jahre in der Zukunft und glauben, dass gut vorbereitete Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Verfahren schnell wieder Zugang zu diesen Märkten finden werden. Unsere Marke hat eigene Qualitätsvorgaben."

Dank der Investitionen des Unternehmens vor der Saison führte die schwächere Nachfrage nicht zu geringeren Umsätzen. Gurgen: "Trotz der globalen Herausforderungen in diesem Jahr ist es uns gelungen, unsere Exporte im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Canlar hat neue Investitionen getätigt und seine Anlagen modernisiert. Unsere Sortier- und Verarbeitungsmaschinen wurden von 8-Linien Unitec Cherry Vision 2.0 auf 20-Linien Cherry Vision 3.0 aufgerüstet. Wir haben auch unsere Kühllager- und Verarbeitungsanlage modernisiert, um Produkthygiene und -sicherheit zu gewährleisten.“

„Aktuell freuen wir uns auf die Trauben-, Feigen- und Granatapfelernte sowie auf die persönlichen Begegnungen mit unseren Kunden in der Welt. Um noch hochwertigere Produkte liefern zu können, setzte Canlar Fruit die Investitionen im Jahr 2021 fort. Wir haben mit Cantek einen Vertrag über ein neues Kühllager unterzeichnet. Dieses neue Kühlhaus wird mit einer Fläche von 8.000 m² in Antalya gebaut. Die Gesamtkapazität wird 6.000 Tonnen betragen, davon -40°C Schockkühlung, -18°C Kühllagerung und kontrollierte Atmosphäre“, so Gurgen abschließend.

Für mehr Informationen:
Enes Gurgen
Canlar
Tel: +90 507 129 04 94
Email: enes@canlarfruit.com 
www.canlarfruit.com  


Erscheinungsdatum:



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