Food and Drink Federation:

Britische Lebensmittel-Exporte in die EU eingebrochen

Einem Bericht von Euractiv.com zufolge hat die britische Lebensmittel- und Getränkeindustrie in den ersten drei Monaten dieses Jahres große Verluste bei den Exporten in die EU verzeichnet. Das geht aus neuen, am vergangenen Freitag (18. Juni) veröffentlichten Zahlen hervor. Die Branche bezeichnete die Entwicklung als „Katastrophe“. 

Die von der Lobbygruppe Food and Drink Federation veröffentlichten Daten zeigen weiter, dass die britischen Exporte in die EU um zwei Milliarden Pfund (ca. 2,33 Milliarden Euro) im Vergleich zum ersten Quartal 2019 gesunken sind, als das Vereinigte Königreich noch Teil der EU und des Binnenmarktes war.

Die Verkäufe ins benachbarte Irland sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres sogar um mehr als zwei Drittel gesunken, während die Verkäufe nach Deutschland, Spanien und Italien seit März 2020 um mehr als die Hälfte zurückgegangen sind. Die britischen Importe aus der EU waren ebenfalls um zehn Prozent rückläufig. Die Einfuhren verschiedener Gemüsesorten, von Wein und Obst fielen um 14 bis 20 Prozent.

"Der Verlust von zwei Milliarden Pfund an Exporten in die EU ist eine Katastrophe für unsere Industrie und ein sehr deutlicher Hinweis auf das Ausmaß der Verluste, die den britischen Herstellern längerfristig durch die neuen Handelsbarrieren mit der EU drohen," warnte Dominic Goudie, Leiter des Bereichs Internationaler Handel bei der FDF.


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