Justin Zimmermann, Hymor UG:

"Ein grundsätzliches Potential für den Frischverzehr ist bei Beeren immer gegeben"

Seit Jahren verzeichnen Beeren aller Art einen Boom auf dem Weltmarkt. Neben den Klassikern – allen voran das Superfood Heidelbeere – gibt es auch weniger bekannte Variationen, die vom Aufschwung profitieren. Die Hymor UG aus Waltrop sieht in dieser Saison einen besonderen Zuwachs bei den Berberitzen. Wir sprachen mit Geschäftsführer Justin Zimmermann über die aktuelle Marktsituation und das Potenzial dieser Exoten am deutschen Markt.

„Berberitzen stammen ursprünglich aus Ostasien und dem Himalaya. In den südamerikanischen Anden ist sie auch weit verbreitet. In Europa sind nur 2-4 der über 400 Arten beheimatet. Man findet sie sogar in unseren heimischen Grünanlagen und Parks, viele wissen jedoch nicht einmal, dass diese Beeren essbar sind“, erzählt Zimmermann. Mit einer Ernte von rund 4500 Tonnen stehe der Iran auf dem ersten Platz der Produktionsländer.

„Im Nahen Osten ist die Berberitze fester Bestandteil der Speisepläne. In den eignen Produktionsländern ist der Verbrauch durch die Beheimatung der Pflanzen am meisten gegeben. Aber auch in Deutschland finden die Berberitzen vermehrt den Weg zu Verbrauchern. Im Onlinehandel sind die Hauptabnehmer bisher Privatkonsumenten, die sich auf die hohe gesundheitliche Wirkung und den einzigartigen Geschmack eingeschossen haben.“

Zimmermann kann sich Berberitzen als Mainstreamprodukt durchaus vorstellen: „Ein grundsätzliches Potential für den Frischverzehr ist bei Beeren immer gegeben. Aufgrund der gesunden Eigenschaften der Beere wäre sie eine gute Ergänzung des Sortiments im Einzelhandel. Im Nahen Osten gilt die Berberritze sogar als Heilpflanze und wird gegen Erkältungen und bei Verletzungen im Mundraum eingesetzt. Immer mehr Beeren werden zum Trend in der Beauty- und Ernährungsbranche, daher ist es nicht auszuschließen, dass die Berberitze mit steigender Bekanntheit ein neues Trend- oder Powerfood wird.“

Ob die Coronakrise einen direkten Einfluss auf die Marktfähigkeit eines Produktes hat, lasse sich, so Zimmermann, noch nicht beantworten: „Dafür müsste die Krise überstanden sein und der Markt speziell bezogen auf die Berberitze analysiert worden. Grundsätzlich ist die Experimentierfreudigkeit in der Corona-Zeit in der eigenen Küche auf Grund von geschlossen Restaurants gestiegen, auch die Nachfrage von Gesundheitsprodukten, denn Ernährung wird ein immer wichtigerer Bestandteil der eigenen Vitalität und zur Stärkung des Immunsystems.“

Für weitere Informationen:
Justin Zimmermann
Hymor UG 
Ickerner Straße 3a, 45731 Waltrop
Tel: +49 2309 - 785 35 15
Mobil: +49 172 - 44 44 547
zimmermann@hymor.de 
www.hymor.de 


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