BLE-Marktbericht KW 7/2021:

"Noch immer dominierten italienische Abladungen das Geschehen"

Noch immer dominierten italienische Abladungen das Geschehen: Allen voran standen Abate Fetel und Santa Maria bereit, während Williams Christ und Boscs Flaschenbirne ergänzten. Die angelieferten Mengen aus den Niederlanden schränkten sich augenscheinlich ein, lediglich Gute Luise gewannen ein wenig an Bedeutung. Belgien beteiligte sich mit Conference an der Vermarktung. Aus Deutschland kamen unter anderem Conference, die sich in Köln verteuerten. Die Türkei schickten vorrangig Santa Maria und nachfolgend Devici. Die Nachfrage war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte problemlos befriedigt werden. Die Notierungen verharrten oftmals auf dem bisherigen Niveau, da man die Bereitstellung hinreichend auf die Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt hatte. Angedachte Verteuerungen konnten in Berlin wegen einer zu schwachen Kundenbeachtung nicht durchgesetzt werden. In München sanken zunächst die Bewertungen der italienischen Früchte, eher sie zum Wochenende hin wieder leicht anstiegen. Die südafrikanische Kampagne nahm Fahrt auf, denn inzwischen trafen erste Rosemarie und Cheeky ein, die in geringem Umfang die schon etablierten Bon Chretien flankierten. Letztere waren in Hamburg zu klein, sodass die Preise sanken.

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Äpfel
Einheimische Elstar, Jonagold, Pinova und Braeburn herrschten offensichtlich vor. Das Interesse hatte sich nicht wesentlich verändert. Die Händler mussten ihre Aufrufe deswegen kaum modifizieren, da die Verfügbarkeit ausreichte, um den Bedarf zu decken.

Birnen
Noch immer dominierten italienische Abladungen das Geschehen. Die Nachfrage war nicht besonders stark ausgeprägt und konnte problemlos befriedigt werden. Die Notierungen verharrten oftmals auf dem bisherigen Niveau.

Tafeltrauben
Die Importe aus Südafrika wuchsen kräftig an: Crimson Seedless, Thompson Seedless und Prime Seedless bildeten dabei die Basis des Sortimentes. Die Präsenz von Dan Ben Hannah intensivierte sich.

Orangen
Bei den Blondorangen dominierten offensichtlich spanische Zufuhren. Die Notierungen entwickelten sich unterschiedlich: Meist sanken die der spanischen Artikel mengeninduziert ab.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Bei den Mandarinen herrschten noch immer spanische Abladungen vor: Clemenvilla und Nadorcott spielten dabei die Hauptrolle. Aus Israel stammten wie gewohnt Orri, die hinsichtlich ihrer Qualität weiterhin überzeugten und bei den Kunden recht beliebt waren.

Zitronen
Die Verfügbarkeit schränkte sich zwar leicht ein, sie genügte aber, um die Nachfrage komplett zu befriedigen. Der Absatz verlief in ruhigen Bahnen.

Bananen
Die Geschäfte verliefen recht freundlich. Die Unterbringungsmöglichkeiten hatten sich mancherorts verbessert, denn das frühlingshafte Wetter verstärkte das Interesse. Die Verfügbarkeit genügte jedoch, um den Bedarf ohne Anstrengungen zu befriedigen.

Blumenkohl
Italienische und französische Abladungen dominierten. Die Nachfrage konnte ohne Probleme gedeckt werden, obwohl sich die Versorgung nicht wesentlich verändert hatte.

Salat
Eissalat stammte ausschließlich aus Spanien. Die Verfügbarkeit genügte, um das Interesse zu stillen. Zum Wochenende hin intensivierte sich der Bedarf, sodass die Notierungen verschiedentlich leicht anstiegen.

Gurken
Die Präsenz von spanischen Schlangengurken verminderte sich augenscheinlich. Die niederländischen Importe dehnten sich hingegen aus und auch die belgischen Abladungen wuchsen an. Die Konkurrenzsituation verschärfte sich also und die Preise bröckelten unisono ab.

Tomaten
Es stand ein reichliches Sortiment bereit, was vom Umfang her nochmals angewachsen war. Die Nachfrage konnte mit den intensivierten Anlieferungen nicht Schritt halten. Die fehlende Abnahme aus dem Gastronomiebereich war deutlich zu spüren, der Bedarf war deutlich gesunken.

Gemüsepaprika
Die Verfügbarkeit hatte sich leicht eingeschränkt, sie reichte aber aus, um das Interesse zu stillen. Spanien dominierte, von der Bedeutung her folgte die Türkei.

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Erscheinungsdatum:



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