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John Gijbels, Euro Gijbels, Belgien:

"Wir denken, dass sich die Saison leicht mit der Blumenkohlsaison überschneiden wird"

Euro Gijbels beginnt immer ein wenig später mit der spanischen Saison. Das belgische Unternehmen hat eine Plantage in Spanien und arbeitet dort mit einigen Landwirten zusammen. Diese haben ihre Farmen etwas weiter im Norden in der katalanischen Provinz Mont-Roig del Camp. "Deswegen beginnen wir später mit der Saison als Valencia oder Murcia", sagt John Gijbels, der vor Kurzem nach Spanien gereist ist, um für den Saisonstart vor Ort zu sein. "Der Vorteil ist, dass sich dadurch die Saison verlängert. Wir bauen Zitrusfrüchte, Kohl, Blattgemüse und Kräuter an."

Bis vor Kurzem hatte John noch alle Hände voll zu tun mit der Zitrusfruchtsaison. "Wir sind mit den frühen Clementinen schon fertig und die ersten Clemenules haben wir in Woche 45 in unserer Packstation in Spanien sortiert. Dort steht unsere Sortierungsmaschine. Wir hatten bei den frühen Sorten dieses Jahr allerdings einige Qualitätsprobleme. Jetzt ernten wir aber weiter nördlich und die Saison startet später, deswegen haben wir weniger Schwierigkeiten. Allerdings waren die Früchte etwas kleiner als sonst. Die Clemenules, die später kamen, waren etwas größer."

Blumenkohl
Euro Gijbels baut auch andere Produkte wie Blattgemüse, Kohl und Kräuter wie glatte und krause Petersilie für den nordwesteuropäischen Markt an. Alles wird auf offenem Feld produziert. "Das Wetter in Spanien ist dieses Jahr ziemlich ungewöhnlich und deswegen überschneiden sich einige Saisons. Deswegen ist das Angebot auf dem Markt zurzeit noch recht groß. Letztes Jahr war das ganz anders, da sind wir auf einen fast leeren Markt gekommen."

Auch Euro Gijbels bleibt von den Folgen des Coronavirus nicht verschont. "Es beeinflusst unsere Arbeit sehr. Wir müssen mehr Fahrzeuge einsetzen, um unsere Arbeiter zu den Feldern zu bringen, und auch die Arbeitskräfte, die unsere Produkte sortieren, müssen mehr Abstand halten. Natürlich befolgen wir alle Regeln sehr streng. Es ist anstrengend, aber wir können uns nicht beschweren. Unsere Industrie liefert den Menschen ihre tägliche Portion Obst und Gemüse. Allerdings haben unsere Kunden größere Schwierigkeiten, ihre Produkte in den Gastronomiesektor zu verkaufen. Im Einzelhandelssektor hingegen steigen die Verkaufszahlen weiter", erklärt John.

Mont-Roig del Camp

Klima
Euro Gijbels arbeitet seit vielen Jahren in Spanien. Damals hatten Johns Eltern entschieden, eine Kooperative zu übernehmen und Obst und Gemüse nach Belgien zu verkaufen. Die Familie arbeitet seit 1948 in dem Sektor. "Obwohl meine Familie seit vielen Jahren in diesem Bereich arbeitet, ist für mich alles noch ziemlich neu", sagt John.

"Das spanische Klima hat sich in den vergangenen Jahren ziemlich verändert. Wir sehen das nicht nur bei den Zitrusfrüchten, sondern auch am Wassermanagement. Es gibt immer weniger Wasser in der Tarragona Region. Früher mussten die Bauern nur ein kleines Loch buddeln, um genug Wasser zu haben. Jetzt müssen sie teilweise bis zu 200 Meter tief graben, um Grundwasser zu erreichen."

"Marokko holt allmählich auf. Allerdings gibt es noch immer eine klare Trennung zwischen den spanischen und marokkanischen Produkten. Der Marktfokus für die beiden ist sehr unterschiedlich."

Für weitere Informationen: 
John Gijbels
Euro Gijbels
Acaciastraat 21
2440 Geel – België
Cami de les Arenes s/n
43300 Mont-roig del Camp
Tarragona - España
info@euro-gijbels.be    
www.eurogijbels.be      


Erscheinungsdatum:



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