Bauern starten mit guten Aussichten in die Ernte

Niedersachsen schöpft beim Grünkohl aus dem Vollen

Die Qualitäten von Grünkohl sind laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen in diesem Jahr zufriedenstellend und die Bestände gesund. Die Wachstumsbedingungen für das Wintergemüse waren passend. Ganz besonders profitierte der Grünkohl von den sommerlichen Temperaturen im Monat September. Allerdings musste das Wintergemüse dort, wo die Niederschläge nicht ausreichten, zusätzlich bewässert werden. In einigen Regionen Niedersachsens ist die Ernte bereits im vollen Gange.

Die Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie führen auch beim Absatz des Grünkohls zu Ungewissheiten: Lassen die weiteren Entwicklungen der Infektionszahlen in diesem Jahr die Kohlfahrten und -wanderungen wie gewohnt zu? Es besteht die Hoffnung, dass – ähnlich wie zuletzt beim Spargel – eine eventuell zurückgehende Nachfrage in der Gastronomie durch eine steigende Nachfrage in den Privathaushalten kompensiert wird und damit der Absatz auf Wochenmärkten, in Hofläden, Supermärkten und Discountern leicht zunimmt. 


Qualitätskontrolle vor Ort im Feld / Bild: LWK Niedersachsen

Niedersachsen & NRW Vorreiter im Grünkohlanbau
Laut Statistischem Bundesamt haben im vergangenen Jahr 209 niedersächsische Betriebe auf insgesamt 429 Hektar Grünkohl angebaut. Die Erntemenge lag bei 7 571 Tonnen. Damit ist Niedersachsen Spitzenreiter, dicht gefolgt von Nordrhein-Westfalen (7 288 Tonnen). Bundesweit haben 1 180 Betriebe auf rund 1 010 Hektar 16 652 Tonnen Grünkohl geerntet.

Früher wurde das Wintergemüse nicht vor dem ersten Frost geerntet. Die Gründe dafür waren die Umwandlung von Stärke zu Zucker und der Abbau von Bitterstoffen in der Pflanze. Beides fand nur bei Minustemperaturen statt. Bei den neuen Sorten heutzutage reichen bereits kühle Temperaturen aus, damit der Grünkohl gut schmeckt. 

Quelle: LWK Niedersachsen


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