Batati GmbH startet mit neuem Standort ins sechste Erntejahr

"Effiziente und rationelle Süßkartoffel-Verarbeitung unter einem Dach"

Heuer wird von der Batati GmbH die sechste schweizer Süßkartoffelernte eingefahren. Aktuell ist etwa 25% der Fläche geerntet. "Die Bedingungen während der Pflanzung waren ideal, im Gegensatz zu den Vorjahren waren aber die Temperaturen im Sommer zwar warm aber die Temperatursummen der Vorjahre wurden nicht erreicht", So Mitgeschäftsführer Simon van der Veer.

Aus diesem Grund wurde die Ernte rund 10 Tage später gestartet als 2019. "Was die Anbautechnik betrifft, wurden nicht viel geändert ausser der Pflanzdichte. Hier wurde etwas mehr Pflanzen pro Hektar gepflanzt als im Vorjahr, weil wir eher ein mittleres Kaliber von 200-800gr/Knolle anstreben. Übergrosse Knollen lassen sich nur bedingt und zu tieferen Preisen vermarkten", erläutert van der Veer.


Erntefrische Süßkartoffeln aus schweizer Erzeugung.

Vermehrte Schäden durch Drahtwurmbefall
Die Erträge der geernteten Felder sind ansprechend, Ausreisser nach unten und oben fehlen aber bislang. Was auffällt sind vermehrte Schäden durch Drahtwürmer. Diese Schaderreger lieben die Süsskartoffeln noch fast mehr als die normale Kartoffel. "Wie lange wir lieferfähig sein werden, hängt von den kommenden Wochen und Erntemengen ab", so Christian Hurni, Mitgründer und -Geschäftsführer der Batati GmbH. Eine genaue Aussage lässt sich noch nicht machen.

Erhebliche Kapazitätserweiterung
Besonders für die Batati GmbH ist der neue Standort mit neuer Aufbereitungshalle, wo die Batati GmbH eingemietet ist. In der Halle befindet sich das neue Lager mit einer Kapazität von rund 1200 to Süsskartoffeln und die Aufbereitungstechnik bestehend aus einer optischen Sortierung und automatischer Befüll- und Verwiegetechnik. "Wir wollten einen nächsten Schritt in eine effiziente und rationelle Verarbeitung unter einem Dach machen. Das ist uns gelungen", schildert Christian Hurni, der die Technik und das Tagesgeschäft betreut.


Einblick in die neue Verarbeitungshalle der Batati GmbH.

Konsolidierung im inländischen Süßkartoffelanbau
In der Schweiz ist eine gewisse Konsolidierung im Anbau festzustellen. Gewisse Produzenten steigen aufgrund der Risiken oder fehlendem Markzugang wieder aus, andere Produzenten steigern die Produktion. So ist es auch bei den Produzenten für Batati. Nebst den beiden Firmengründern Christian Hurni und Simon van der Veer produzieren neun weitere Betriebe Süsskartoffeln für die Batati GmbH.

Die meisten haben den Anbau auf die laufende Saison ausgebaut. Es kann aber festgehalten werden, dass der Absatz eher noch zu- als abnimmt. Ob und wie die Corona-Pandemie sich auf den Absatz auswirkt, kann noch nicht beurteilt werden. Van der Veer: "Als in diesem Frühjahr der Lockdown und Grenzschliessungen umgesetzt wurden, waren unsere Lager bereits leer."

Rechts: Die Süßkartoffeln werden in Holzboxen zwischengelagert.

Schwierige Ausgangslage für Verarbeitungsware
Immer noch schwierig gestaltet sich die Vermarktung der zweitklassigen Süsskartoffeln. Verarbeitete Produkte stehen noch stärker in Konkurrenz zu günstiger ausländischer Ware. "Es gilt also die Balance zu finden zwischen Verhindern von Food-Waste bei gleichzeitiger Rentabilität der Verwertung solcher Ware. Nur zur Freude machen wir es nicht", skizziert van der Veer. Geplant ist aber diesen Winter die Einführung von einer Mischung bestehend aus Süsskartoffel- und Kartoffelflocken.

Weitere Besonderheit in diesem Jahr: Die Batati GmbH zählt zu den Finalisten des CeresAward: www.ceresaward.de 

Weitere Informationen
Batati Süsskartoffeln GmbH
Christian Hurni & Simon van der Veer
Berg 50
3284 Fräschels
+41 79 224 60 04
simon@batati.ch   
www.batati.ch 
www.facebook.com/Batati.ch  


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