Vicente Bomboí, Präsident von Copal:

"Ein radikaler Wandel muss Copal wieder auf die Liste setzen"

Nach mehr als 100 Jahren der Vermarktung von Obst und Gemüse von valencianischen Erzeugern und als internationale Referenz im Obst- und Gemüsesektor hat die Kooperative Copal eine gründliche Reorganisation durchgeführt, um nach und nach den in den letzten Jahren verlorenen Boden zurückzugewinnen. Neue Projekte werden ins Leben gerufen, in neue Sortiertechnologie investiert und das kaufmännische und Management-Team macht mit frischem Blut weiter.

"Ende Juni haben wir eine neue Wirtschaftspolitik eingeleitet und einen drastischen Strukturwandel im Unternehmen durchgeführt", sagt Vicente Bomboí, der neu gewählte Präsident des Erzeugerverbandes. "Wir haben das Management aller Abteilungen vollständig erneuert, weil das alte Management die Ziele, aufgrund derer es eingestellt worden war, nicht erreicht hatte. Das Verkaufsteam macht mit frischem Blut weiter. Wir haben jetzt ein schlagkräftiges Verkaufsteam, das entschlossen und begierig ist, zu zeigen, was es kann. Alle Abteilungen des Unternehmens wurden von oben nach unten umstrukturiert", erklärt er. "Das alles geschah sehr schnell, denn wir wissen genau, was wir wollen, und in zwei Monaten müssen wir für die neue Zitrus- und Kakisaison bereit sein."

Copal ist die älteste Kooperative in Spanien und die zweitälteste in Europa. Mit einem Absatz von 140 Millionen Kilogramm in den besten Jahren war Copal früher eine Referenz im Zitrussektor. "Aber das alte Management verlor den Kontakt zum Markt und war nicht in der Lage, sich an die sich ändernden Marktbedürfnisse anzupassen. Nach und nach sanken wir in der Rangliste der Exporteure nach unten. Unsere Aufgabe besteht nun darin, diesen verlorenen Boden zurückzugewinnen und allmählich wieder zu einem Referenzspunkt zu werden", sagt Bomboí.

Die Kooperative hat neue Strategien entwickelt, um das Verkaufsvolumen von Schlüsselprodukten zu erhöhen und neue Märkte zu erschließen. Dabei liegt ein starker Schwerpunkt auf Innovation. "In 4 Jahren wollen wir wieder eines der größten Exportunternehmen in Valencia sein", betont Bomboí.

Zitrusfrüchte mit Lizenzgebühren, Blutorangen und Grapefruit
Obwohl die Kooperative auch Kakis, Granatäpfel und Steinobst anbaut und vermarktet, sind Mandarinen, Clementinen und Orangen die Hauptprodukte für Copal.

"In dieser Saison werden wir zwischen 42 und 45 Millionen Kilo verkaufen, was mehr als im letzten Jahr ist. Mit Blick auf die großartigen Zitruspreise der letzten Saison erwarten wir einen guten Start und hoffen, dass sich dieser positive Trend während der gesamten Saison fortsetzen kann", so Bomboí. "In Woche 39 werden wir mit den extrafrühen Sorten der Satsuma-Familie und mit den Clementinen beginnen."

Bei dem neuen Projekt hat sich die Kooperative auch für eine Produktdifferenzierung entschieden. Mit dem Anbau neuer Sorten, darunter Grapefruit, strebt die Organisation eine höhere Rentabilität für ihre Mitglieder an. "Wir investieren in die Anpflanzung neuer geschützter Sorten von Clementinen und Orangen, darunter Valencia-Blutorangen. Wir denken, dass das Marktpotenzial dieser Sorte ziemlich groß ist. Wir investieren auch stark in die Star Ruby-Grapefruit."

Kaki in überseeischen Gebieten relativ unbekannt
Als Teil der Persimonen-Gruppe ist die Kaki Rojo Brillante eines der wichtigsten Produkte für Copal. Die Kooperative hat sogar in die Anschaffung neuer Sortier- und Kalibriermaschinen speziell für diese Sorte investiert.

Cecilia Taboada, die kaufmännische Leiterin der Kooperative, erklärt, dass die Kaki-Saison am Ende von Woche 39 beginnt. In diesem Jahr werden bis zu 30% weniger Früchte erwartet, was auf geringere Erträge im Allgemeinen, aber auch auf den Schädlingsdruck u.a. durch Cotonet zurückzuführen ist. "Glücklicherweise haben unsere Mitglieder durch diesen Schädling keine nennenswerten Verluste erlitten. Wir schätzen unsere Produktion auf etwa 8-10 Millionen Kilogramm", erklärt Taboada.

Neben dem Kaki-Export an traditionelle europäische Märkte, wie Deutschland, Frankreich oder England, versucht Copal auch neue Märkte zu erschließen. "Wir wollen den Export in Überseeländer fördern. Wir haben bereits Verträge über den Export von Kaki in den Nahen Osten, die Karibik und andere Bestimmungsorte in Lateinamerika unterzeichnet. Es gibt immer noch viele Länder, in denen dieses Produkt eine große Unbekannte ist, aber deshalb hat es unserer Meinung nach auch große Zukunftsaussichten", so Taboada abschließend.

Für weitere Informationen:
Cecilia Taboada
Copal
T: +34 96 248 05 00
M: +34 677 11 22 57
dircomercial@copal.es
Facebook: @Copal Algemesí
Linkedin: Copal Cooperativa Algemesí
www.copal.es 

 


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