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Edwin Droogendijk, TripleF Fruit:

"Aufgrund der guten Nachfrage aus Asien ist der Export in die EU vorläufig Plan B"

Die Überseesaison für Blaubeeren ist mit dem ersten Export aus Peru inzwischen eröffnet. Laut Edwin Droogendijk von TripleF Fruit kann die südamerikanische Saison, genau wie die europäische, zuweilen sehr speziell sein.

"Solange Asien weiterhin hohe Preise zahlt, wie es jetzt beim Produkt aus Peru der Fall ist, besteht die Chance, dass weniger Volumen in die EU kommt. Auch Covid-19 wird vorläufig noch über dem Markt schweben, nicht so sehr in Bezug auf Anbau und Ernte, sondern eher in den Packstationen und den damit verbundenen strengeren Regeln", sagte Edwin.

"Tatsache ist jedoch, dass der Markt jetzt recht ausgeglichen scheint. Polen ist fast fertig, ebenso Deutschland und die Niederlande. In den Niederlanden gibt es noch einige Beeren auf Lager, aber im Vergleich zu den Vorjahren nicht sehr viele, so dass diese für gutes Geld weggehen - etwa 7 bis 7,50 Euro pro Kilo."

"Rumänien hatte - wie wir in den Niederlanden - eine kurze Saison mit Extremen, also von Hitzewelle bis zu starken Regenfällen. Portugal ist schon eine Weile fertig, so dass die peruanischen Beeren eigentlich genau rechtzeitig ankommen. Wir erwarten unser nächstes Boot mit Containern aus Peru am 12. September", sagt der Importeur.

Es wird erwartet, dass nächste Woche (Woche 38) etwa 1.900 Tonnen peruanische Blaubeeren auf dem EU-Markt sein werden und etwa die gleiche Menge in Woche 39. In Woche 40 wird das Volumen leicht auf 2.500 Tonnen und in Woche 41 auf 2.700 Tonnen ansteigen. Die Spitze in Woche 43 wird bei 4.100 Tonnen, d.h. 216 Containern, liegen", fasst Edwin zusammen.

Tatsache ist, dass Asien hohe Preise zahlt. Viele peruanische Exporteure entscheiden sich daher für das große Geld und setzen die EU auf Plan B. Normalerweise verteilen sich die peruanischen Beerenexporte auf etwa 50% USA, 30% Europa, 15% Asien und 5% in andere Bestimmungsländer. Nun scheint es, dass 30 % nach Asien und nur 15 % nach Europa gehen, aber auch hier handelt es sich um eine grobe Schätzung. Die Realität wird wahrscheinlich bei etwa 25% liegen", sagte Edwin.

Auch Südafrika zielt auf den asiatischen und englischen Markt, so dass Peru den europäischen Markt bald wirklich brauchen wird, um das beabsichtigte Exportvolumen von 165.000 Tonnen loszuwerden. Bis auf weiteres ist noch geplant, etwa 60.000 Tonnen in die EU und das Vereinigte Königreich (zusammen) zu liefern."

Auch in NL gewinnt die Heidelbeere immer mehr den Status eines Convenience-Produkts, so dass die Nachfrage dort sicherlich bestehen bleiben wird. In Peru werden für europäische Verhältnisse in den kommenden Wochen hohe Einnahmen erwartet, aber ob dies erreicht wird, ist die zweite Frage", so der Importeur abschließend.

Für weitere Informationen:
Edwin Droogendijk
TripleF Fruit
de Ooyen 5b
4191 PB Geldermalsen - Niederlande
Tel: +31 88 185 10 03
e.droogendijk@tripleffruit.com
www.tripleffruit.com


Erscheinungsdatum:



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