Süddeutsche Melonenernte läuft auf Hochtouren

"Spitze der Melonenproduktion zeitgleich mit der Temperaturspitze, schöner hätte man es nicht planen können"

Der große Gewinner des heißen Wetters ist seit jeher die Wassermelone – denn jetzt wachsen die süßen Früchte nicht nur bestens, sondern sie sind auch bei den Verbrauchern als saftige, kühle Erfrischung beliebt. Die ideale Verbindung für viele Verbraucher wäre jedoch, wenn die Wassermelone jetzt noch aus deutschem Anbau käme… „Vor einigen Jahren noch undenkbar, doch heute scheint dies dank einiger innovativer Erzeugerbetriebe, gepaart mit einem modernen Vermarktungsunternehmen, sowie der idealen Sortenauswahl für die hiesige Produktion möglich.“ 

Der Plan der Fruvital Fruchthandelsgesellschaft mbH in Kooperation mit dem Saatguthersteller Hazera ist somit aufgegangen: Deutsche Wassermelonen erfreuen sich enormer Beliebtheit und die Nachfrage ist kaum zu stillen.

„Die Melonen sind jetzt reif und werden bereits vermarktet – die Nachfrage ist sehr gut. Alles lief für uns nach Plan, das Wetter stimmt, die Nachfrage nach regionaler Produktion ist riesig und die deutsche Ware kommt genau zur richtigen Zeit und mit guten Mengen“, berichtet ein Sprecher des Unternehmens Fruvital, mit Sitz in Willich über das Projekt.

Im Frühsommer hatte es einige kühlere Nächte gegeben, die Wärme der vergangenen Wochen hat das jedoch alles wieder wett gemacht. „Jetzt ernten unsere deutschen Erzeuger in den nächsten drei bis vier Wochen Melonen, die dann direkt in den LEH gehen. Der Absatz ist bei dem aktuellen Sommerwetter auch sehr gut.“

Die Früchte müssen keinen langen Transportweg zurücklegen und werden nicht eingelagert: „Importware ist oft einige Tage auf den Straßen unterwegs, wir können sehr schnell und flexibel auf den Bedarf des Einzelhandels reagieren und bieten tagesfrische Melonen.“ Fruvital fokussiert sich voll auf den einheimischen Markt und so müssen keine Abstriche bei Qualität oder Menge gemacht werden, betont das Unternehmen.

Melonen sind zwar an sich keine Neuheit im süddeutschen Anbau, mit dem Konzept haben Fruvital, Hazera und die Partner aus dem Anbau jedoch im LEH einen Nerv getroffen: „Wir sind auf den LEH spezialisiert und haben dementsprechend auch die Sorten ausgewählt. Wir arbeiten mit extrem guten Sorten, die auch im Anbau mal ein bisschen mehr Liebe brauchen – und bekommen. Dafür sind der Geschmack und die Haltbarkeit jedoch auch besonders gut.“

Das kommt beim Verbraucher an: „Qualitätsorientierte Einzelhandelskunden sind die Abnehmer unserer deutschen Melonen, auch wenn die Ware preislich aufgrund des Mehraufwandes etwas über der Spanischen Ware liegt. Die Qualität und der einheimische Anbau punkten.“ Unabhängig von der Herkunft erzielen die Melonen dieser Tage dank der großen Nachfrage leicht gesteigerte Preise.

Bei den deutschen Melonen handelt es sich jedoch keines Falls um ein Nischenprodukt: „Wir haben die Früchte in handelsrelevanten Mengen verfügbar, und liefern gleichbleibend hohe Qualitäten. Das ist mit ein Grund, warum das Konzept im LEH so gut ankommt. Alles in Allem sind wir zuversichtlich für diese deutsche Melonensaison: Die Spitze der Produktion kommt zeitgleich mit der Spitze der Temperaturen, schöner hätte man es nicht planen können“, so das Unternehmen Fruvital abschließend.

Für weitere Informationen:
Thomas Hinkelmann
Fruvital Fruchthandelsgesellschaft mbH
Hanns-Martin-Schleyer-Str. 35 
47877 Willich
Tel.: +49 2154 / 884 29-17
E-Mail: qm@fruvital.de 


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