Mecklenburg-Vorpommern:

Apfelbauern rechnen mit Ertragseinbußen

Der Verband Mecklenburger Obst und Gemüse rechnet in diesem Jahr erneut mit einer unterdurchschnittlichen Apfelernte. Frostnächte im Mai haben viele Blüten zerstört. Das betrifft vor allem den Osten Mecklenburgs und den Norden Vorpommerns. Allerdings wurden in diesem Frühjahr nicht so viele Blüten zerstört wie 2019.

Unterdurchschnittlicher Ernte-Ertrag erwartet
Das vergangene Jahr war desaströs - verbunden mit einem Negativrekord. Landesweit wurden weniger als 11.000 Tonnen Äpfel geerntet. Obwohl in diesem Jahr etwa dreimal so viel geerntet wird, bleibt der Ertrag unter dem langjährigen Durchschnitt. Der liegt bei 34.500 Tonnen.

MV ist Spitzenreiter bei Bio-Äpfeln
Der Verband Mecklenburger Obst und Gemüse thematisiert zudem die Auswirkungen des Klimawandels: Die Winter sind milder, es wird früher wärmer, aber die Kaltlufteinbrüche im Frühjahr bleiben. Deswegen erfrieren oftmals Blüten, weil die Bäume früher mit der Vegetation starten. Der Apfel ist die wichtigste Obstkultur in Mecklenburg-Vorpommern. Es ist das Bundesland, das die meisten Bio-Äpfel anbaut.

Quelle: NDR


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