Joost van Luijk (Hot Pepper King) eröffnet Webshop:

"Ich sehe eine Zukunft im Direktverkauf an den Konsumenten"

Die ersten Bestellungen sind abgeholt und ausgeliefert und damit wurde der Webshop, den der Pepperoniproduzent Joost van Luijk von Hot Pepper King letzte Woche online gestellt hat, offiziell eröffnet. "Das ist eine schöne Art und Weise für uns, die 'Peperonihelden' zu versorgen", sagt der Erzeuger, der die Preisbildung auf dem Markt noch nicht ganz zufriedenstellend findet. "Das ausländische Angebot ist immer noch hoch."

Webshop mit Frisch und Convenience
In diesem Jahr stieg die Anbaufläche leicht von 2,4 auf 3,1 Hektar. In einem neuen, größeren Gewächshaus baut Joost Chilischoten in Rot und Grün, Jalapeno-Pepperoni in Rot und Grün, Habanero-Pepperoni in Gelb und Grün und auch die berüchtigten Carolina Reapers an. 

"Wir liefern all unsere Produkte direkt an den Verbraucher und bieten darüber hinaus selbst zusammengestellte Sambal-Pakete mit einer Zwiebel-, Knoblauch- und Sojasauce an", sagt Joost. Der Klarheit halber: Er baut keine Zwiebeln und Knoblauch an und die Sojasauce kauft er. Auch Saucen sind erhältlich. "Deshalb arbeiten wir mit Dekker Sauzen zusammen."

Foto rechts: Das Sambalpaket

Mit dem Webshop unternimmt Joost einen neuen Schritt in den Verbrauchermarkt, in dem immer mehr Pepperoniliebhaber zu finden sind. "Die Nachfrage wächst jetzt, da sich die Pepperoni hier in den Niederlanden immer mehr durchsetzt. Ich erwarte auch, dass die Verbraucher während und nach Corona mehr direkt beim Erzeuger kaufen wollen. Mit dem Webshop ist dies für jeden möglich." 


Im vergangenen Jahr besuchte das Fernsehteam von BinnensteBuiten Joost und Vater Ad im Familienunternehmen der fünften Generation.

Preisgestaltung könnte besser sein
Inzwischen liefert Hot Pepper King neben dem Direktverkauf nach wie vor die größten Mengen über den Erzeugerverband Oxin Growers an Kunden im Gastgewerbe, im Foodservice und im Einzelhandel. "Leider ist die Preisgestaltung nicht ganz so, wie sie sein sollte. Es gibt immer noch ein großes Angebot aus dem Ausland, vor allem aus Spanien, aber auch aus Marokko, und wenn ich die Berichte auf dem Markt höre, wird das noch eine Weile dauern."

Da Joost erst im April in Produktion kam, hatte er im März noch nichts mit der schlimmsten Corona-Hektik in Bezug auf den Absatz zu tun. Er sieht jedoch eine geringere Nachfrage seitens der Catering- und Foodservice-Kunden. "Dort wird aufgrund des Coronavirus weniger gekauft, aber die Nachfrage aus dem Einzelhandel war etwas höher, obwohl man, was die Auswirkungen auf den Rest unserer Saison betrifft, jetzt noch nicht soviel darüber sagen kann. In der kommenden Zeit wird wieder mehr gegrillt und außerdem essen immer mehr Niederländer Pepperoni, daher bleibe ich positiv."

Für weitere Informationen:
Hot Pepper King
www.hotpepperking.com 

Webshop
www.hotpepperking.com/shop/

Joost van Luijk
joost@hotpepperking.com 


Erscheinungsdatum:
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