Geiser agro.com ag. zum Kernobstmarkt in Zeiten von Corona

"Wir haben zum Teil Anstiege in der Nachfrage nach Klasse II-Äpfeln festgestellt"

Die europäische Apfelernte war letztes Jahr eher klein. In der Schweiz hingegen, blickt man auf eine relativ gute Ernte zurück. Durch die hohe Nachfrage in Verbindung mit der Corona-Krise, wurden die Lagerbestände nun schnell abgebaut. Bei manchen handelsüblichen Sorten gehen die Vorräte deshalb rasch zur Neige, bestätigt Benno Amiet, Bereichsleiter Tafelobst bei Geiser agro.com ag.  

Bis Ende April sei der Bedarf an Äpfeln im Schweizer LEH recht hoch gewesen: Im Mai war der Markt etwas ruhiger und die Mengenabnahme des Handels dementsprechend leicht geringer, sagt Amiet zurückblickend. „Gala und Golden sind bis auf die kleineren Kaliber nach wie vor genügend vorhanden. Auch die Sorte Jazz ist in diesem Jahr genügend vorrätig und erfreut mit stetig wachsender Nachfrage. Bei den einheimischen Braeburn sind wir bereits bei den letzten Restmengen angelangt und der Wechsel auf Import wird spätestens per Mitte Juni erfolgen.“

Rechts: Benno Amiet, Bereichsleiter Tafelobst

Hohe Affinität zur Klasse II
Seitens der Nachfrage haben sich ebenfalls einige interessante Konsumtrends ergeben, die es sonst nicht in dem Ausmaß gäbe, beobachtet der Produktspezialist. „Während der Krise haben wir Anstiege in der Nachfrage nach Klasse II-Äpfeln bei den Standart-Sorten festgestellt. Man hat sich wahrscheinlich aus finanziellen Gründen bzw. wegen der Umstände für preisgünstigere und verpackte Ware entschieden. Man hat jedenfalls eine recht hohe Affinität zur Klasse II-Ware gezeigt."

Kernobst aus Übersee
Traditionell tauchen um diese Jahreszeit auch die ersten Chargen aus Übersee im Detailhandel auf. „Ab Mitte Juni startet normalerweise die freie Phase für Übersee-Importe. Wegen der niedrigen Lagerbestände und drohenden Engpässe ist eine Verfrühung auf 4. Juni beschlossen worden“, ergänzt Amiet. Importiert wird das, was es braucht und dies kann von Jahr zu Jahr sehr variieren. 

Bei den Birnen muss man bereits im früheren Stadium auf Import-Ware umsteigen. Amiet: „Ab Ende März ist die Saison mit Schweizer Birnen normalerweise zu Ende und es wird nur noch die Sorte Kaiser gehandelt. Bis zum Start der Übersee-Saison ab April-Mai werden dann vorwiegend europäische Birnen angeboten."


Betriebsintern hat die Geiser agro.com ag zeitnah auf die Umstände reagieren können und die Vorsorgemaßnahmen konnten in die Tat umgesetzt werden.

Heimisches Kernobst: QTee, SweeTango, Fred, und Co
In den letzten Jahren wurde ebenfalls viel in den heimischen Anbau von Clubsorten investiert. Neuestes Steckenpferd bei den Birnen ist die knackige, rotschalige QTee. „Diese Birne ist ab Mitte-August bis Ende Dezember erhältlich und wird bereits in größeren Mengen geliefert. Die ursprünglich aus Belgien stammende QTee besticht durch ihr Aussehen und das zartschmelzende und aromatische Fruchtfleisch."


Die QTee und SweeTango: Zwei hochwertige Clubsorten aus dem Sortenspektrum der Geiser agro.com ag. 

Bei den Äpfeln ist speziell die Frühsorte SweeTango zu erwähnen, welche bereits ab Anfang August zu haben ist und dessen Marktposition in Kooperation mit mehreren europäischen Marktteilnehmern gefördert wird: „Die Konsumenten lieben den unvergesslich guten Apfel! Er ist knackig, saftig und unvergleichlich im Biss und Geschmack. Wir sind bereits eifrig in der Vorbereitung die Bekanntheit von QTee und SweeTango beim Verbraucher mittels Degustationen und weiteren Marketingaktivitäten zu steigern." Benno Amiet ist vom Potential der jungen Klubsorten QTee und SweeTango überzeugt und freut sich bereits heute auf die bald startende neue Saison.

Eine weitere neue Sorte ist die Birne Fred, eine Schweizer Züchtung. „Hier stehen wir noch am Anfang und konnten bislang nur kleine Mengen aus heimischem Anbau an unsere Kunden liefern. Vermarktungstechnisch hat die lagerfähige Birne aber sicherlich Potenzial, vor allem für den Verkauf im Februar und März.“

Weitere Informationen:
GEISER agro.com ag
Benno Amiet
Winkelweg 5
CH-3422 Rüdtligen-Alchenflüh
Fon +41 58 252 12 03
Mail: info@geiser-agro.com 
Web: www.geiser-agro.com 


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