Corona-Krise trifft auch den ungarischen Agrarsektor und LEH

"Akuter Personalmangel bedroht Chinakohlernte"

In Ungarn steht die Ernte des Chinakohls in den Startlöchern: Nächste Woche würden normalerweise die ersten Partien des Exportgemüses im zentraleuropäischen Land geerntet werden. "Wir haben keine Ahnung wie wir die Erträge reinholen sollen, da nun die Mehrheit unserer rumänischen Saisonarbeitskräfte im Zuge der Corona-Krise zu Hause bleibt", kommentiert ein südungarischer Händler und Exporteur auf Nachfrage.

Rechts: Ungarischer Chinakohl wird auch teilweise nach Österreich und Deutschland exportiert. Somit wird sich der aktuelle Personalmangel auch auf den Frischhandel im D-A-CH-Bereich auswirken.

Er prognostiziert große Probleme während der diesjährigen Saison, vor allem ab Mai-Juni wenn die bedeutendsten Agrarerzeugnisse Ungarns - etwa Süß- und Sauerkirschen, Paprika, Tomaten und Zwetschgen - erntereif sind. Nahezu alle Corona-Fälle wurden in der ungarischen Haupstadt Budapast festgestellt, nichtsdestotrotz wurde bereits eine Schließung der gesamten Gastronomie vorgenommen.

Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern seien im inländischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) Hamsterkäufe und leere Regale zu spüren. "Die Warenversorgung kann teilweise kaum gesichert werden, vor allem die klassischen Lagerprodukte - etwa Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten und Gemüsekonserven - sind sehr gefragt", heißt es schließlich.


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