Erik de Wet, befresh

Südafrikanischer Händler von Butternusskürbis profitiert vom frühen Ende der europäischen Saison

Eine verkürzte Saison des Butternusskürbis in Spanien und Portugal hat dieses Jahr Platz für Exporteure aus der südlichen Hemisphäre geschaffen. Das sich am Westkap befindliche Unternehmen Befresh, Verpacker und Händler von Butternusskürbissen würde mehr Produkt schicken, wenn er es hätte. Bis Ende Mai werden schätzungsweise 180 bis 190 Container an Kunden versendet, die sich etwa zur Hälfte auf Großbritannien, Europa und den Nahen Osten verteilen, plus eine kleine Menge nach Singapur, Kanada und Russland.

"Im Januar letzten Jahres hatten wir Schwierigkeiten mit der Lieferung, es gab noch immer viele spanische und portugiesische Produkte auf dem Markt. Dieses Jahr sieht ziemlich gut aus, ab Woche 52 hatte ich Anfragen, während es letztes Jahr erst ab Woche 3 oder 4 begann", erklärt Erik de Wet, Geschäftsführer von befresh (rechts, mit einem Export-Butternusskürbis).

Seiner Meinung nach ist der Anstieg in diesem Jahr eher eine Folge seiner Marketingaktivitäten, um neue Kunden zu finden, als die größere branchenweite Nachfrage.

"Wir können genau nach den Größenanforderungen liefern, weil wir die Kürbisse auf 70 Hektar meines Partners Bernard Conradie und dann auf weiteren 120 Hektar aus verschiedenen Produktionsgebieten im gesamten Westkap, vom Sandveld bis zum Barrydale, alles Global GAP-zertifizierte Betriebe, anbauen."

Südamerika ist im Hinblick auf die Preise auf dem Exportmarkt sehr kompetitiv, aber Erik erklärt, dass Südafrika ein qualitativ besseres Produkt liefern kann und sich auch in Bezug auf die Verpackung unterscheidet.

In der Befresh-Packstation in Klapmuts werden täglich etwa 60 bis 70 Tonnen Butternsuskürbisse verarbeitet, genug, um drei bis vier Container pro Tag zu füllen, sofern die Anlage nicht von einem Stromausfall betroffen ist. Ende letzten Jahres hatte die Packstation beispielsweise einen achtstündigen Stromausfall. Wie die meisten anderen Packstationen in Südafrika ist die Anlage jetzt mit einem Generator ausgestattet, aber wie andere Unternehmen hofft auch befresh, sich vollständig vom Stromnetz trennen zu können, um noch weniger von den Launen des nationalen Stromversorgers abhängig zu sein. 

"Butternut-Kürbis anzubauen ist einfach, schwieriger ist es jedoch, den Export dieses Produktes zu steigern"
Die Erträge am Kap liegen bei etwa 40 bis 50 Tonnen Butternusskürbis pro Hektar. "Wir wählen nur die besten Exemplare aus. Eine Exportklasse II ist immer noch eine lokale Klasse I, so dass diese an den lokalen Einzelhändler geliefert werden können. Deshalb schicken wir diese Auswahl an den Produzenten zurück, so dass er einen guten Preis für seine Klasse II-Kürbisse bekommt. Butternusskürbisse werden jedoch niemals wahnsinnig hohe Preise erzielen."

Die Kürbisproduzenten bauen gerne für das Unternehmen an, weil es ihnen Programme anbieten kann, die es den Erzeugern ermöglichen, große Mengen anzupflanzen, was eine willkommene Veränderung auf dem volatilen lokalen Markt ist, wo man nie wissen, wie viele andere Erzeuger dasselbe Produkt pflanzen. "Der Anbau von Butternusskürbissen ist einfach, aber die Steigerung des Exports hiervon ist weitaus schwieriger. Es ist wichtig, dass das Produkt unbeschädigt ist, weshalb eine ordnungsgemäße Verarbeitung nach der Ernte von entscheidender Bedeutung ist. Es ist schwer, einen marktfähigen Prozentsatz von 80% zu erreichen."

Am Westkap werden Butternusskürbisse von September bis Februar angebaut. "Es ist eine ziemliche Herausforderung, im Januar an Butternutkürbisse zu kommen", sagt Erik. "Glücklicherweise gibt es einige Traubenerzeuger, die früh pflanzen, weil sie die Kürbisernte beendet haben wollen, wenn die Traubenlese beginnt. Es gibt auch Kartoffelbauern, die ihre Kürbisse früh ernten. Unser Ziel ist es, eine gute und konstante Versorgung für fünf Monate zu gewährleisten. Von Februar bis März haben wir eine große Anzahl von Produkten zur Verfügung, weil jeder in diesem Fenster aktiv ist."

"Glücklicherweise müssen die Kürbisse nicht sofort nach der Ernte verpackt werden, und wir haben eine Woche Zeit, um die Produkte zu verarbeiten. 

Die Produzenten von Befresh bauen etwa 80% Sakata Quantum, etwa 18% Pluto und 2% Venus an, wobei die letztere Sorte ein kleineres Format hat. "Der Unterschied zwischen den Sorten besteht hauptsächlich in den Größen. Quantum ist ein mittelgroßer Flaschenkürbis und ist eine gute und sichere Wahl für uns."

Erweiterung der Packstation aufgrund steigernder Exporte
Erik ist immer noch vorsichtig, was die schnelle Zunahme der Exporte betrifft, sagt aber, dass das Interesse groß ist, insbesondere nach der Teilnahme des Unternehmens an der Fruit Attraction in Madrid im letzten Jahr. Für die nächste Saison hofft Befresh, mindestens 300 Container zu exportieren, was einen Zuwachs von 50% im Vergleich zum derzeitigen Exportvolumen bedeuten würde. Durch die Erweiterung der Kapazität der Packstation wäre das Unternehmen in der Lage, fünf Container pro Tag zu verladen. 

"Ich möchte, dass das Unternehmen natürlich wächst. Deshalb möchte ich zuerst wissen, ob es genug Kunden gibt, damit ich nicht mit zuviel Produkt ende, das ich nirgendwo verkaufen kann."

Erik möchte auch die Verpackungsaktivitäten des Unternehmens weiter ausbauen. "Es gibt eine Nachfrage nach der Verpackung von Blaubeeren und Zitrusfrüchten, zwei Kategorien, die sich gut mit dem Kürbis kombinieren lassen und für die wir den perfekten Standort haben, an der Hauptstraße Richtung Kapstadt." Das Unternehmen verpackt derzeit auch frühe Wassermelonensorten und Butternutkürbisse für lokale Einzelhändler während der südafrikanischen Winterzeit.

Für weitere Informationen:
Erik de Wet
Befresh
Tel: +27 21 001 3107 / 82 447 3887
Email: erik@befresh.co.za
http://befresh.co.za/

Schrijvershof
T +31 (0)186 643003
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