Mecklenburger Ernte und BEHR AG demonstrieren Nachhaltigkeitsstrategie

Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Vordergrund

Die BEHR AG mit ihren Erzeugerbetrieben und weitere Betriebe der Erzeugerorganisation Mecklenburger Ernte nutzen die Fruit Logistica 2020, um den Kunden ihre Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz nahezubringen, die in den Betrieben bereits gelebte Praxis sind.

Herr Uwe Leidemann ist mit unseren betrieblichen Naturschutz- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen betraut. Er verfügt über eine Werkstatt mit Holzverarbeitungs-maschinen und fertigt in Serie:
- Bienenbeuten,
- Vogelhäuser mit verschiedenen Einfluglöchern,
- Fledermausbehausungen,
- Greifvogelsitzstangen und
- Insektenhotels



Diese werden von ihm in den einzelnen Betrieben installiert. Außerdem betreut er unsere Bienenvölker. Ein weiterer, wichtiger Punkt ist die Anlage von Totholzräumen und Steinhaufen für Insekten und Amphibien. Er wird während der Fruit Logistica auf unserem Stand für Fragen zur Verfügung stehen, um die von uns durchgeführten Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeitsstrategie zu demonstrieren und zu erklären. Er ist ein Fachmann. Zudem kann man sich ein Gläschen Honig bei ihm abholen. Es ist Honig von unseren Bienenvölkern und unseren Blühwiesen.

Das Feld, welches wir bearbeiten, ist auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Biodiversität ein sehr kompliziertes System. Dabei müssen wir immer die Ressourcen bei uns, aber auch in der Welt mit bedenken. Die Ernährung von 7,7 Milliarden Menschen ist für Nahrungsmittelproduzenten eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass um 1900 nur 1,7 Milliarden Menschen den Planteten bewohnten. Das war vor der Erfindung des sogenannten Kunstdüngers und des chemischen Pflanzenschutzes. Wer leichtfertig „zurück zur Natur“-Parolen auf der Zunge hat, muss auch die Lösung mitliefern, wie er denn die sechs Milliarden Menschen, die uns zugewachsen sind, ernähren möchte.

„Kein Fleisch mehr essen!“
Wegen des höheren Ressourcenverbrauchs ist die gängigste Antwort in Deutschland: „Kein Fleisch mehr essen!“ Dabei wird allerdings übersehen, dass allein der jährliche Fleischkonsumzuwachs in den Schwellenländern diesen Verzicht um ein Mehrfaches übersteigt. Wer mit gutem Beispiel vorangehen will, sollte sich ab und an umdrehen, ob ihm einer folgt. Wenn nicht, dann ist das nur für den eigenen Seelenfrieden gut, bewirkt aber sonst nichts.

Wir haben uns schon 2007 mit Blühstreifen und der Insektenvielfalt beschäftigt und 2009 die ersten Ergebnisse bekommen. Der Blühstreifen ernährt eine Menge an Insekten, bei weitem mehr als nur Bienen. Soweit es unsere Honigbiene betrifft, ist das vielzitierte Bienensterben durch die Landwirtschaft eine glatte Lüge. Es gab von dieser Art noch zu keiner Zeit so eine große Menge in Deutschland, wie heute. Die Bestäubung der Blüten ist also allemal gesichert. Leiden tun die Wildbienenarten, da sie sehr ortsfest sind und nicht die Möglichkeit haben, wie unsere Honigbiene, vagabundierend die Gegend zu bereisen. Die vielfältigen Arten der Wildbienen nutzen auch nur spezifische, auf ihre Lebensart zugeschnittene Landschaftsgegebenheiten. Das können je nach Art Erdlöcher, Felsspalten und Baumhöhlen im Totholz sein. Dann muss in erreichbarer Nähe auch noch ein Nahrungsgebiet existieren, wenn die Wildbiene überleben will, und das muss dauerhaft gesichert sein.

Arterhaltung der Schadinsekten
Wir arbeiten intensiv an Lösungen. Wir brauchen die intensive Landwirtschaft, müssen aber gleichzeitig intensiven Naturschutz betreiben. Intensiver Naturschutz bedeutet für uns, für bedrohte Arten Raum und Fläche zur Verfügung zu stellen. Die Wirtspflanzen, die fehlen, sind einjährige Pflanzen, die nicht zu den von uns angebauten Kulturen gehören. Das decken die Blühstreifen ab, wobei die Vernetzung eine wichtige Rolle spielt. Trotz Pflanzenschutz gibt es genügend Nachwuchs bei den Insekten, die unsere Kulturpflanzen bevölkern. Da brauchen wir uns wegen der Arterhaltung dieser Schadinsekten keine Sorgen machen, eher darum, dass bei weiter fortschreitender Streichung der Bekämpfungsmittel noch etwas an Nahrungsmitteln für den Menschen nachbleibt. Das gilt für den Bio-Anbau mit den dort zugelassenen Bekämpfungsmitteln, wie für den konventionellen Anbau.

Neben diesem Aspekt haben wir auf der Messe noch eine Menge an Neuvorstellungen aus unserem Bio-Anbau und zeigen Verfeinerungen bei bestehenden Produkten. Auch haben wir mit Genugtuung festgestellt, dass unsere Arbeit nicht unbemerkt bleibt. Aus der Studie des bekannten Nachrichtensenders WELT und ServiceValue geht hervor, dass die BEHR AG in der Obst- und Gemüsebranche den 1. Platz als „Unternehmen mit der höchsten Verantwortung“ in der Unternehmensführung belegt. „Was das auch immer bedeutet, wir sagen: ‚Nicht so schlecht‘, um einen euphorischen, norddeutschen Ausdruck zu bemühen. Wir freuen uns, wenn wir Sie auf der Fruit Logistica am Stand begrüßen können. Auch dieses Jahr wird unser Koch Jan Aigner Sie mit seinen besonderen Löffeln beköstigen. Ganz nach dem Motto: „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“, sagt Rudolf Behr.

Besuchen Sie das Unternehmen während der Fruit Logistica: Halle 20 / A-19 

Weitere Informationen:
BEHR AG
Parkstraße 2
21220 Seevetal - Ohlendorf
Tel.: +49 (0) 4185 - 79 77 732
Fax: +49 (0) 4185 - 79 77 739
E-Mail: info@behr-ag.com 
Internet: www.behr-ag.com 

EO Mecklenburger Ernte GmbH
Wölzower Weg 7
D-19243 Wittenburg
Fon: 038852 - 680-0
Fax: 038852 - 680-70
E-Mail: info@eo-gmbh.de 
www.eo-gmbh.de 


Erscheinungsdatum:



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