Kees Stoop, Erzeugerverband RoDeKo:

"Schöner Kohlmarkt bietet gute voraussichten für die Saison"

Obwohl der Kohlmarkt derzeit leicht unter Druck steht, blickt Kees Stoop von RoDeKo, dem Verband der Rot- und Weißkohlproduzenten, zuversichtlich auf die Saison. "Die frühen Sorten und Herbstsorten sind verkauft, so dass der Markt schön sauber und leer ist. Außerdem profitieren wir von Wetterextremen an anderen Orten. Zum Beispiel war es in Großbritannien sehr nass und in Osteuropa trocken. Das ist wieder gut für uns. Die Erträge bei uns sind gut."

"Das vergangene Jahr war ein extremes Jahr. Die Preise lagen über dem Euro. So eine Situation gab es seit 1976 nicht. Mit der neuen Ernte ist die Saison wieder ganz anders, aber das wissen Sie im Voraus. Erzeuger schneiden jetzt für die Zellen, und somit besteht keine großer Verkaufsdruck", sagt Kees. Das extreme Jahr habe zu keinen nennenswerten Gebietsverschiebungen geführt. "Es gab etwas mehr Frühkohl, aber der Lagerkohlbereich ist praktisch unverändert geblieben.

Der Großteil des niederländischen Kohls überquert die Grenze. "In den Niederlanden gibt es einige Erzeuger, die Verträge mit inländischen Supermärkten abschließen. Sie sind voll darauf ausgerichtet, aber 80 bis 90% des Volumens gehen ins Ausland, wobei die osteuropäischen Länder die größten Abnehmer sind", sagt Kees. Er nennt das Aufkommen des Kohleschneiders als die größte Entwicklung auf dem Kohlmarkt. "Das wird eine Lösung für das Personalproblem sein. Das maschinelle Schneiden läuft gut mit der Maschine, aber der Transport von der Schneiddüse zur Kiste verursachte immer noch zu viele Schäden. An dieser Lösung wird jetzt hart gearbeitet."


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