Verbraucherstudie weist nach:

Vorgeschnittene Salate sollen wegen Keimgefahr immer vor Gebrauch gewaschen werden

Praktisch und lecker: Vorgeschnittene Blattsalate (auch als "fresh cut" bezeichnet) werden gerade im Sommer beim Grillen gerne als Beilage verzehrt. Doch küchenfertige Salatmischungen aus der Tüte, die Tage zuvor geschnitten, gewaschen und verpackt wurden, gehören zu den leicht verderblichen Lebensmitteln. Obwohl die gekühlt aufbewahrt werden, besteht die Möglichkeit, dass sie schnell verderben. Und es besteht die Gefahr, dass sie mit krankmachenden Keimen wie Listerien, Salmonellen, E. coli-Bakterien oder Viren wie Noro oder Hepatitis A verunreinigt sind. Mischungen aus Blattsalaten und Rohkost wie Weiß- oder Rotkohl und Möhren können damit zu einer Infektionsgefahr für den Menschen werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale NRW in einer Pressemitteilung hin.


Bild: Verbraucherzentrale NRW

Während intakte Salat- und Kohlblätter einen gewissen natürlichen Schutz gegen Keime bieten, wird dieser durchs Schneiden zerstört. An den Schnittflächen tritt Zellsaft aus, der Keime anzieht. Die in den Plastikverpackungen herrschende Luftfeuchte bietet zudem ein ideales Klima, um Mikroorganismen schnell wachsen zu lassen.

Waschen sei notwendig
Eine Verbraucherstudie, die an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve zum Thema Grillen in Privathaushalten durchgeführt wurde, hat ergeben, dass in jedem dritten der untersuchten Haushalte Schnittsalate vor dem Verzehr nicht gewaschen werden. Häufige Hinweise auf der Verpackung wie "vorgewaschen" oder "verzehrfertig" lassen Verbraucher offenbar fälschlicherweise annehmen, dass ein Waschen vor dem Verzehr nicht notwendig sei.

Quelle: Verbraucherzentrale NRW  


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