Albert Heijn testet kunststofffreie Obst- und Gemüseabteilung

Im September 2018 kündigte Albert Heijn an, dass sie bis 2025 den Kunststoffverbrauch in ihren Filialen um 25% reduzieren wollen. Vor allem die Verwendung von Kunststoffen für Obst und Gemüse ist den Verbrauchern ein Dorn im Auge. Zu diesem Zweck wird die Albert Heijn-Filiale am Genderenplein in Hoofddorp, Niederlande, am Montag ein Experiment starten.

In diesem Geschäft werden 100 Produkte aus der Obst- und Gemüseabteilung unverpackt in den Regalen präsentiert. Ziel der Studie ist es, zu sehen, wie sich dies auf die Qualität und Haltbarkeit der Produkte auswirkt. Sie wollen auch sehen, wie die Kunden auf eine Obst- und Gemüseabteilung reagieren, in der die meisten Produkte kunststofffrei verkauft werden.

Verpackungen sind nicht zwangsläufig etwas Schlechtes
Die Verpackung hat eine Funktion. Sie ist wichtig für die Haltbarkeit und Qualität der Produkte. Es verhindert auch die Verschwendung von Lebensmitteln. Einige Gemüsearten halten sich in Kunststoff länger. Portionsverpackungen sind auch für kleinere Haushalte geeignet. Die Verpackung verhindert Lebensmittelverluste und ist damit gut für die Umwelt.

Der Einsatz von Kunststoff kann jedoch verringert werden. Deshalb reduziert Albert Heijn seit Jahren den Einsatz von Kunststoffen. Sie tun dies, indem sie Verpackungen ändern oder ganz entfernen. Außerdem verwenden sie besser recycelbare Materialien.

So haben sie beispielsweise die konvexen Deckel von Weichobstschalen durch eine dünne Kunststoffschicht ersetzt. Sie haben das Gewicht von Weichspülerbehältern halbiert, Teeverpackungen sind nicht mehr in eine Kunststofffolie gehüllt. Wasserflaschendeckel sind dünner und werden an der Flasche befestigt. So wird verhindert, dass sie auf der Straße weggeworfen werden. Jedes Mal, wenn ein Produkt verbessert wird, wird auch die Verpackung überarbeitet.

Besonders störend ist die Verwendung von Kunststoff bei Obst und Gemüse
Marit van Egmond, CEO von Albert Heijn, erkennt an, wie verärgert die Kunden sind, wenn es um Verpackungen geht. "Viele Kunden fragen sich, ob Kunststoffverpackungen wirklich notwendig sind - besonders wenn es um Obst und Gemüse geht."

"Wir verwenden derzeit in mehr als 150 unserer Filialen Trockenbenebelung. Dies ist ein feiner Wassernebel, der das Gemüse länger frisch hält. Wir testen jetzt, wie sich eine Kombination aus Trockenbenebelung und der Verzicht auf Kunststoffverpackungen auf Qualität und Haltbarkeit auswirken. Wenn das Ergebnis positiv ist, werden wir anfangen weniger Kunststoffverpackungen zu verwenden."

Von Montag, 25. März, bis Sonntag, 28. März, gibt es 100 ungekühlte, kunststofffreie Produkte im Albert Heijn Store. Diese Produkte werden im Geschäft am Genderenplein in der Obst- und Gemüseabteilung von Hoofddorp erhältlich sein. Es werden sowohl biologische als auch konventionelle Produkte angeboten.

Zu diesen Produkten gehören Karotten, Kirschtomaten, verschiedene Salate, Brokkoli und Sellerie. Außerdem wird es Früchte wie Orangen, Birnen und Mangos geben. Ausgenommen sind Kartoffeln, Zwiebeln, Kräuter, Convenience-Gemüse und gekühltes Obst und Gemüse.


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