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Schweizer Handelsgesellschaft setzt auf niederländische Verarbeitungstechnik

Moderne Verarbeitung mit neuartigem Lufttrocknungstunnel

Wird Salat zu nass verpackt, kann dies zu schnellem Verderben führen. Durch ein schweizweit neues Verfahren mit Hilfe eines Lufttrocknungstunnels im Verarbeitungsprozess kann die Haltbarkeit von Fertigsalaten verlängert werden. Beim Trocknen von Salat denkt man sofort an das Zentrifugieren. Dies ist eine mögliche Methode für wenig sensible Produkte, sofern die richtige Technik zum Einsatz kommt. Der Markt fragt immer häufiger nach zartem Blattgemüse zum Sofortverzehr. Ebenso ist ein niedriger Wassergehalt gewünscht um die Haltbarkeit des Produkts zu verbessern. Diese Wünsche kann eine Zentrifuge, wie sie heute handelsüblich verwendet werden, jedoch nicht immer erfüllen.

Sormac Lufttrocknungstunnel
Für die Trocknung von gewaschenem Salat hat die Firma Sormac BV in Venlo NL, einen Lufttrocknungstunnel entwickelt, der dem Produkt mit Luftströmungenas Wasser entzieht. Damit können Produkte ohne Beschädigung verarbeitet werden und auf Wunsch ist ein Wassergehalt unter 2% möglich. Das Ergebnis ist ein ansprechendes, frisch aussehendes Produkt, das durch den niedrigen Wassergehalt länger haltbar ist und keine mechanischen Verletzungen aufweist, wie sie beim Zentrifugieren vorkommen können.


Links: konventionelle Durchlaufschleuder die mittels Zentrifugalkraft den Salat entwässert
Rechts: Sormac Lufttrocknungstunnel gibt es in verschiedenen Leistungsklassen

Reduzierung der Luftfeuchtigkeit 
Bevor das Produkt in den Trockentunnel gelangt, findet auf einem Entwässerungsband eine Vorentwässerung statt. Im Trockentunnel selbst wird das Produkt in einem nach oben gerichteten Luftstrom bei einer Temperatur zwischen 25 °C und 30 °C getrocknet. Die gewählte Luftgeschwindigkeit muss dabei das Produkt in Schwebe halten, um eine optimale Feuchtigkeitsabgabe zu erreichen. Der zirkulierende Luftstrom wird in einem Wärmetauscher auf ca. 5 °C abgekühlt. Durch Kondensation an den kalten Lamellen des Wärmetauschers wird ein Teil des Wasserdampfes aus dem Luftstrom entfernt. Für eine erneute Aufnahme von Feuchtigkeit wird die Luft anschließend in einem zweiten Wärmetauscher auf eine Temperatur von 25°C bis 30 °C aufgewärmt, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit reduziert wird. 

Während der Salattrocknung kühlt die Luft infolge der Verdunstung des auf dem Produkt befindlichen Oberflächenwassers ab. Durch diesen Effekt bleibt das Produkt viel kühler als die Trocknungsluft. Ein Produkt, das in einem Trocknungstunnel auf weniger als 2% anhaftendes Wasser getrocknet wurde, hebt sich in vielerlei Hinsicht ab: Es sieht frisch und ansprechend aus. Im Kühlregal kondensiert kein Wasser in der Verpackung. Das Produkt ist sowohl physiologisch als auch mikrobiologisch in einem besseren Zustand und verfügt zudem über eine längere Haltbarkeit. 


Marktführer mit Tradition
Schwab-Guillod, das Seeländer Familienunternehmen in der 3.Generation, ist eines der führenden schweizer Unternehmen in der Vermarktung von Früchten und Gemüse. Die Haupttätigkeit umfasst die Verarbeitung und Vermarktung des Vollsortiments an Frisch- und Convenience-Produkten. Das Vollsortiment wird während des ganzen Jahres schweizweit angeboten und mit der eigenen Fahrzeugflotte an ca. 600 Kunden täglich ausgeliefert. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über eine Betriebsfläche auf 87‘000 m2, unterteilt in produktspezifische Klimazonen, mit einer geschlossenen Kühlkette. 

Weitere Information:
Schwab-Guillod AG
Lagerhausweg 16
CH-3225 Müntschemier (CH)
Tel: +41 32 312 92 70


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