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Ghana hat 36 Mio Dollar wegen Bann auf Gemüseexporte in die EU verloren

Ghana hat zwischen 2015 und 2017 etwa US$ 36 Millionen in Fremdwährung infolge eines Verbots einiger Gemüseexporte auf den Markt der Europäischen Union (EU) verloren, so sagte das Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gemäß dem Ministerium verdiente Ghana vor dem Embargo etwa US$ 18 Millionen pro Jahr aus Gemüseexporten, das infolge des Zuwiderhandelns gegen EU-Standards bei dem Export von Gemüse auferlegt wurde.

Dennoch hat das Ministerium versichert, dass die Einnahmen vom Export von Gemüse nach der Aufhebung des Verbots im Januar 2018 zunehmen werden.

Der Minister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Owusu Afriyie Akoto, machte dies bekannt, als er offiziell die Aufhebung des Verbots durch die EU in Akkra am Mittwoch bekannt gab und sagte, dass ''das Verbot nach dem 31. Dezember 2017 nicht verlängert wird.”

Die fünf Gemüsesorten, die vom Verbot betroffen waren, sind Paprika (Chili), Solanum Arten-Auberginen, Momordica (bitterer Kürbis), Luffaschwamm und Lagenaria (Flaschenkürbis).

Die EU hat diese Gemüsesorten aus Ghana nach einer Rechnungskontrolle verboten, die von dem Allgemeinen Gesundheits-Direktorat durchgeführt wurde, und die Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission hat eine hohe Anzahl schädlicher Organismen auf einigen Pflanzen aus Ghana entdeckt.

Wie das Verbot umgekehrt wurde
Auf dem Weg, das Verbot umzukehren, sagte der Minister, wurden dringende Maßnahmen aufgestellt, um sicherzustellen, dass Ghana die Bedingungen erfüllt hat, die durch die EU festgesetzt wurden, einschließlich einer Einsatzgruppe, um die Tätigkeiten zu beaufsichtigen.

Er erwähnte ein Register aller Exporteure von Pfanzen und Pflanzenprodukten und ihrer Erzeuger, Entwicklung der spezifischen Ware und schädlingsspezifische Angaben für den Gebrauch von Inspektoren und Einfuhrhändler als Teil jener Maßnahmen. Andere Maßnahmen schlossen die Arbeit mit Partnern ein, um neue Inspektionseinrichtungen und Ausrüstung am Flughafen Kotoka International (KIA) zu verbessern und zur Verfügung zu stellen.

Zusätzlich sagte er, dass technische Ausbildung für Pflanzeninspektoren mit der praktischen Ausbildung durchgeführt wurden, um ihre Kapazitäten aufzubauen, sowie Feldversuche an Orten, die Krisenherde für Krankheiten sind. Die Standardbetriebsverfahren wurden auch durchgesetzt.

Die Aufhebung des Verbots ist ein Zeugnis der Notwendigkeit, dieses Problem anzugehen, sagte er und fügte hinzu, dass” wir auch die Notwendigkeit erkennen müssen, die Standards aufrechtzuerhalten, die wir für uns festgelegt haben.”

Die EU-Aussage
Die EU hat in einer Erklärung, die im November in Akkra abgegeben wurde, gesagt: “Seit Anfang des Verbots Oktober 2015 haben die ghanaischen Behörden bedeutende Verbesserungsmaßnahmen ergriffen, um die Inspektion und das Regelsystem für die Pflanzengesundheit an Ausgangspunkten, besonders am Flughafen Kotoka International, zu verbessern.”

“Die Europäische Kommission gratuliert Ghana, diesen wichtigen Meilenstein erreicht zu haben, und ermuntert Ghana dazu, das beförderte System zu konsolidieren und weitere Verbesserungen im System der Pflanzenschutzzertifizierung fortzusetzen, um die volle Einhaltung der EU-Pflanzenschutzvoraussetzungen zu erhalten.”

Als Teil der Anstrengungen, um sicherzustellen, dass Ghana einem solchen Rückschlag nicht wieder gegenübergestanden wird, setzte Dr. Akoto fest, dass das Ministerium alle Exportverfahren geltend machen würde, während es Reformen einführt, um die Ausfuhr zu erhöhen.

Einige der neuen Reformen, die er erwähnt hat, umfassten den Anfang eines Automatisierungsprozesses des Rückführbarkeitssystems, die Errichtung des elektronischen Zertifizierungssystems und die Umstrukturierung des Direktorats von Plant Protection and Regulatory Services (PPRSD).

Das Verbot
Die EU hat im Oktober 2015 den Export jener Gemüsesorten aus Ghana auf seinem Markt wegen des Verdachts verboten, dass die Agrarerzeugnisse von Schädlingen befallen waren, die in das Ökosystem der EU eingeführt wurden. Das kam ans Licht, nachdem ein Prüfungsteam des Direktorats für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission Ghana 2012 besucht hat.

Nach Einschätzung des Systems von offiziellen Kontrollen und des Zertifikats von Pflanzen und in die EU exportierten Pflanzenprodukten hat das Team mehrere schädliche Organismen identifiziert und einige Empfehlungen ausgesprochen, um die Situation zu korrigieren.

Als ein Teil der Empfehlungen hat das Team Ghana empfohlen, entsprechende Inspektionseinrichtungen am Flughafen Kotoka International zur Verfügung zu stellen, passende Ausrüstung für die Aufdeckung der Schädlinge zur Verfügung zu stellen und die Wichtigkeit der Dokumentation zu betonen.

Leider ist die Anzahl von schädlichen Organismen von Ghanas Gemüse, die in die EU nach einer anderen Bewertung 2015 eingeliefert wurden, gestiegen, ein Indikator dafür, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen für die Korrekturen nicht komplett eingehalten wurden, und was schließlich zum Notverbot von Gemüse im Oktober 2015 geführt hat, was eine große Menge der Gemüseexporten ausmachte.


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